Hast du dich schon mal gefragt, wie man Sauerkraut ganz einfach selber machen kann? Die Zubereitung ist total unkompliziert und das Beste daran ist, du brauchst nur zwei Zutaten für dieses leckere Superfood: Weißkohl und Salz.

Warum ich Sauerkraut liebe
Ich zeige dir, wie wir zu Hause ganz unkompliziert Sauerkraut selbst machen. Es schmeckt nicht nur richtig lecker, sondern steckt auch voller milchsäurebildender Bakterien, die beim Fermentieren entstehen.
Sauerkraut liefert Ballaststoffe, Vitamin C, Vitamin K2 und Mineralien wie Magnesium und Zink. Die Milchsäurebakterien können die Darmflora unterstützen. Wichtig ist, rohes, unpasteurisiertes Sauerkraut zu verwenden, denn durch Erhitzen gehen die lebenden Bakterien verloren.
Genieß es also am besten morgens roh, um von diesen Vorteilen zu profitieren, aber probier es auch mal in einem Gericht wie angebraten mit Schupfnudeln und veganer Bratwurst.
Eine tolle Ergänzung: schnell eingelegte rote Zwiebeln – genauso einfach und lecker!

Benötigtes Equipment
Es ist wirklich so einfach, Sauerkraut selber zu machen, und man benötigt keine speziellen Geräte oder Ausrüstung. Eigentlich braucht man nur ein Schneidebrett, ein scharfes langes Messer, eine große Rührschüssel und ein Einmachglas, um es aufzubewahren.
Sauerkraut Zutaten
- Weißkohl: Ich verwende gerne Bio-Kohl, grün oder weiß, aber auch Rotkohl funktioniert (für Rotkraut)!
- Salz: Verwende nicht-jodiertes Salz, da Jod die Fermentation beeinträchtigen kann. Ich nehme am liebsten Meersalz ohne Zusätze oder rosa Himalayasalz. Auch Einmachsalz eignet sich gut.
- Gewürze: Optional, aber typisch für deutsches Sauerkraut ist Kümmel. Manchmal gebe ich auch Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazu – für eine herzhafte, leicht fruchtige Aromatik.
Die vollständige Liste der Zutaten, Maßangaben und Nährwertinformationen für dieses Rezept findest du unten im ausdruckbaren Rezept.
Sauerkraut selber machen – Schritt-für-Schritt
Achte zuerst darauf, dass alle Utensilien sauber sind (siehe FAQs).
- Äußere Blätter entfernen und ein Blatt beiseitelegen. Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
- Mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in sehr feine Streifen schneiden (ca. 3 mm). Kohl abwiegen, um die Salzmenge zu bestimmen (siehe FAQs).

Den geschnittenen Kohl mit Salz in eine große Schüssel geben. Mit sauberen Händen 5–10 Minuten kräftig durchkneten, bis der Kohl viel Flüssigkeit abgibt.
Tipp: 10–15 Minuten ruhen lassen, dann lässt er sich leichter massieren.


- Kohl und Flüssigkeit in ein großes Einmachglas füllen. Mit einem Stößel oder ähnlichem fest nach unten drücken, bis alles bedeckt ist.
Das Glas nicht zu voll machen, da sich der Inhalt beim Fermentieren ausdehnt.
- Gewürze wie Lorbeer, Kümmel oder Wacholder (optional) hinzufügen. Kohl mit einem sauberen Gewicht (z. B. Stein im Zipbeutel oder Fermentationsgewicht) beschweren. Das beiseitegelegte Kohlblatt als Abdeckung unter das Gewicht legen.



- Das Glas mit einem sauberen Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und mit einem Gummi fixieren (alternativ einen Gärdeckel mit Ventil verwenden). An einem kühlen, dunklen Ort (idealerweise bei 18–22 °C) für 2–3 Wochen fermentieren lassen (siehe FAQs für Infos zu Temperatur und Fermentationsdauer).
Täglich „aufstoßen“, um Gase entweichen zu lassen. Kohl nach unten drücken, damit er unter der Lake bleibt. Bei Bedarf mit 2 %iger Salzlake auffüllen. Eventuellen Schaum abschöpfen.
- Wenn der Geschmack passt, Deckel fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Optional: weitere 2–3 Wochen im Kühlschrank reifen lassen.
Je länger rohes Sauerkraut im Kühlschrank weiterfermentiert, desto mehr können sich probiotische Bakterien entwickeln – allerdings verlangsamt sich die Fermentation ab etwa 2 bis 3 Wochen deutlich, danach nehmen die Bakterien nur noch langsam zu oder bleiben stabil.

Woran erkenne ich, dass das Sauerkraut fertig ist?
Eigentlich entscheidest du das selbst nach deinem Geschmack. Meist ist es fertig, wenn der Kohl von leicht grün zu einem hellen Beige wechselt und der Geschmack von salzig zu angenehm sauer wird. Je länger es fermentiert, desto intensiver wird die Säure.
In wärmeren Regionen fermentiert Sauerkraut schneller. Ich probiere deshalb schon nach 3 Tagen (weil ich in den Tropen lebe) und dann täglich, bis mir der Geschmack passt. Bei idealen Temperaturen von 18 bis 22 °C dauert die Fermentation oft mindestens zwei Wochen.
Wie lange hält selbstgemachtes Sauerkraut?
Richtig zubereitet (mit sauberem Equipment), luftdicht im Kühlschrank (oder kühlem Keller) gelagert, nur mit sauberen Utensilien entnommen und vollständig unter der Lake aufbewahrt, hält selbstgemachtes Sauerkraut 6 Monate oder länger.
Achte auf Anzeichen von Verderb: Wenn es faulig riecht, matschig oder schleimig wird, sich verfärbt oder rosa bzw. schwarzer Schimmel sichtbar ist, sollte es entsorgt werden. Weißer Schimmel auf der Oberfläche ist meist unbedenklich und kann einfach entfernt werden.
Ich empfehle nicht, Sauerkraut einzufrieren, da dies die Konsistenz und die probiotische Wirkung beeinträchtigen kann.

Serviervorschläge
Dieses einfache Sauerkraut-Rezept ist eine vielseitige Beilage und passt super zu:
- Veganer Bratwurst oder Schnitzel – pur, im Brötchen oder mit Kartoffelpüree
- Bratkartoffeln
- Klöße oder Pierogi – wie Schupfnudeln oder Gnocchi
- Brot, veganer Grilled Cheese, Burger, Hotdog oder Wraps. Auch lecker auf Avocado-Toast.
Außerdem kannst du Sauerkraut nutzen, um „schwere“ Hauptgerichte wie Pilzstroganoff oder vegane Mac ’n’ Cheese aufzupeppen, es in Suppen und Eintöpfe geben oder als Beilage zu Gemüsebratlingen, Blumenkohl-Bratlingen oder Taco-Cups genießen.
FAQs
Wie reinige und bereite ich die Utensilien für die Sauerkraut-Zubereitung vor?
Schneidebrett, Messer, Schüsseln: Mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen.
Gärgefäß oder Einmachglas: Gut ausspülen und anschließend reinigen – entweder mit kochendem Wasser ausspülen oder mit einer Essiglösung (1 Teil Essig auf 3 Teile Wasser) behandeln, danach nochmals ausspülen.
Alle Utensilien und Gläser vor der Verwendung vollständig trocknen lassen, um unerwünschtes Bakterienwachstum zu vermeiden.
Wie viel Salz muss ich für Sauerkraut verwenden?
Die Salzmenge hängt von der Fermentationstemperatur ab. Als grobe Richtlinie gilt: 2 % Salz bezogen auf das Gewicht des Kohls. Genauer pro 1 kg Kohl:
- Bei 15–18 °C: 1,5 % (15 g/kg) – dauert 3–5 Wochen
- Bei 18–22 °C: 1,8–2,0 % (18–20 g/kg) – dauert 2–3 Wochen
- Bei 22–25 °C: 2,0 % (20 g/kg) – dauert 7–10 Tage
- Bei 25–28 °C: 2,2–2,5 % (22–25 g/kg) – dauert 3–6 Tage
- Über 28 °C: 2,5 % (25 g/kg) – dauert 2–4 Tage
Temperaturen über 28 °C lassen die Fermentation zu schnell ablaufen und können Geschmack und Konsistenz beeinträchtigen. Die richtige Salzmenge ist wichtig, um unerwünschtes Mikroben- oder Schimmelwachstum zu vermeiden und die Textur zu erhalten. Wer mag, kann mit pH-Streifen testen – ideal ist ein pH-Wert unter 4, am besten zwischen 3,5 und 3,8.
Mein Sauerkraut hat Schimmel – was nun?
Wenn Kohlstreifen während der Fermentation aus der Lake herausragen, kann sich an der Oberfläche Schimmel bilden. Meist ist das kein Problem – die obere Schicht kann einfach entfernt werden. Bei rosa oder schwarzem Schimmel solltest du jedoch sicherheitshalber alles entsorgen.

Tipps für selbstgemachtes Sauerkraut
Alles sauber halten: Damit sich keine Schimmel oder unerwünschten Bakterien bilden (siehe FAQs zur genauen Reinigung).
Kohl fein schneiden: Je feiner, desto besser. Ein Gemüsehobel oder die Reibe deiner Küchenmaschine spart viel Zeit.
Kohl unter der Lake halten: Alles sollte vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Falls nötig, mit 2 %iger Salzlake auffüllen (2 g Salz pro 100 ml Wasser, etwa 1 TL pro Tasse).
Genug Salz verwenden: Salz konserviert und unterstützt den Fermentationsprozess. (Siehe FAQs für das richtige Verhältnis.)
Regelmäßig probieren: Ab Tag 3 täglich kosten, bis dir der Geschmack gefällt. Ich mache oft zwei Gläser – eines für kürzere, eines für längere Fermentation.
Immer Nachschub haben: Bereite direkt zwei Gläser zu. Wenn das erste leer ist, kannst du gleich die nächste Runde starten und hast immer Sauerkraut im Haus.
Gläser nicht zu voll machen: Nur zu etwa ¾ füllen, damit beim Blubbern nichts überläuft.
Weitere Rezepte mit Kohl
- Vegane Kohlsuppe
- Vegane Kohlrouladen
- Coleslaw (veganer Krautsalat)
- Asia Nudelpfanne mit Gemüse
- Gyoza mit Gemüse
- Reispapier Dumplings
- Vegane Frühlingsrollen
- Chop Suey mit Gemüse

Sauerkraut selber machen
Video
Zutaten
- 1000 g Weißkohl (äußere Blätter bereits entfernt)
- 18 g Salz (siehe Anmerkungen)
- Ein paar Lorbeerblätter (optional)
- ½ TL ganzer Kümmel (optional)
Anleitungen
- Schau dir gerne das Video für eine visuelle Anleitung an.Achte zuerst darauf, dass alle Utensilien sauber sind (siehe FAQs).Äußere Blätter entfernen und ein Blatt beiseitelegen. Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
- Mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in sehr feine Streifen schneiden (ca. 3 mm). Kohl abwiegen, um die Salzmenge zu bestimmen (siehe Anmerkungen unten).
- Den geschnittenen Kohl mit Salz in eine große Schüssel geben. Mit sauberen Händen 5–10 Minuten kräftig durchkneten, bis der Kohl viel Flüssigkeit abgibt.Tipp: 10–15 Minuten ruhen lassen, dann lässt er sich leichter massieren.
- Kohl und Flüssigkeit in ein großes Einmachglas füllen. Mit einem Stößel oder ähnlichem fest nach unten drücken, bis alles bedeckt ist.Das Glas nicht zu voll machen, da sich der Inhalt beim Fermentieren ausdehnt.
- Gewürze wie Lorbeer, Kümmel oder Wacholder (optional) hinzufügen. Kohl mit einem sauberen Gewicht (z. B. Stein im Zipbeutel oder Fermentationsgewicht) beschweren. Das beiseitegelegte Kohlblatt als Abdeckung unter das Gewicht legen.
- Das Glas mit einem sauberen Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und mit einem Gummi fixieren (alternativ einen Gärdeckel mit Ventil verwenden). An einem kühlen, dunklen Ort (idealerweise bei 18–22 °C) für 2–3 Wochen fermentieren lassen (siehe Anmerkungen für Infos zu Temperatur und Fermentationsdauer).Täglich „aufstoßen“, um Gase entweichen zu lassen. Kohl nach unten drücken, damit er unter der Lake bleibt. Bei Bedarf mit 2 %iger Salzlake auffüllen. Eventuellen Schaum abschöpfen.
- Wenn der Geschmack passt, Deckel fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Optional: weitere 2–3 Wochen im Kühlschrank reifen lassen.
Anmerkungen
- Alle Utensilien – besonders das Einmachglas – gründlich reinigen. Einfach mit kochendem Wasser ausspülen und an der Luft trocknen lassen.
- Wichtig ist, dass der Kohl immer mit seiner eigenen Flüssigkeit (Lake) bedeckt ist, damit sich kein Schimmel bildet. Sollte dein Sauerkraut nicht genug Flüssigkeit abgeben, kannst du problemlos mit einer 2 %igen Salzlake auffüllen (2 g Salz auf 100 ml Wasser).
- Salz ist entscheidend für eine gelungene Fermentation und wirkt zusätzlich konservierend. Ich verwende am liebsten Meersalz oder Himalayasalz ohne Zusätze.
- Wie viel Salz verwenden? Die benötigte Menge hängt von der Umgebungstemperatur ab. Als Faustregel gilt: 2 % Salz bezogen auf das Gewicht des Kohls. Genauer pro 1 kg Kohl:
- 15–18 °C: 1,5 % Salz (15 g) – dauert 3–5 Wochen
- 18–22 °C: 1,8–2,0 % Salz (18–20 g) – dauert 2–3 Wochen
- 22–25 °C: 2,0 % Salz (20 g) – dauert 7–10 Tage
- 25–28 °C: 2,2–2,5 % Salz (22–25 g) – dauert 3–6 Tage
- Über 28 °C: 2,5 % Salz (25 g) – dauert 2–4 Tage
- Am besten direkt zwei Gläser Sauerkraut ansetzen. Das zweite lässt du etwas länger fermentieren und kannst dann vergleichen, welche Variante dir besser schmeckt. Sobald das erste Glas leer ist, startest du die nächste Runde – so hast du immer frisches Sauerkraut auf Vorrat.
- Zum Servieren schmeckt etwas geräuchertes Paprikapulver richtig lecker dazu.
- Rezept ergibt ca. 12 Portionen. Nährwerte beziehen sich auf eine Portion.
Die Nährwertinformationen sind ungefähre Angaben und wurden automatisch berechnet
FALLS DU PINTEREST NUTZT, KANNST DU GERNE FOLGENDES BILD PINNEN:





Hallo Ela! Ich würde das Kraut gerne ausprobieren. Welches Volumen muss das Glas denn für die einfache Menge haben?
Liebe Grüße, Alexandra
Hallo Alexandra, es sollte mindestens ein 1-Liter Glas sein.
Hallo Ela , leider ist bei mir auch sehr wenig Flüssigkeit ausgetreten ( trotz Wartezeit und erneutem Kneten) Du schreibst, dass man in diesem Fall auch Wasser und mehr Salz zufügen kann. meine Frage ist, in welchem Verhältnis Wasser zu Salz? ich habe schon einige Versuche gestartet selbst Sauerkraut herzustellen und immer war etwas falsch 🤦 nun möchte ich es auf jeden Fall richtig machen. lieben Dank schon einmal
Hallo Sylvia, du brauchst eine gesättigte Sole. Hierfür 100 ml reines Wasser mit ca. 30 g Salz vermischen.
danke für die schnelle Antwort. ich werde mich auf jeden Fall melden und berichten, ob es geklappt hat.sieht auf jeden Fall schon einmal gut aus 😉🙋
Nichts zu danken. 🙂
Hallo 👋 mein 1. Versuch Sauerkraut selber zu machen und dann direkt auf dein tolles Rezept gestoßen. hab nur eine Frage, ist es normal das das Wasser blasen bildet und die Gläser am 2. Tag fast überlaufen? musste die Gläser leider auch mit Salzwasser nachfüllen, vielleicht deswegen? ansonsten freue ich mich schon sehr auf das Ergebnis und kann es kaum erwarten
LG
Vielleicht ist das Sauerkraut zu warm geworden und der Gärvorgang wurde somit beschleunigt.
LG, Ela
Hallo Ela
Der obere Teil des Sauerkrauts war bei mir für ca. 1-2 Tage nicht mit Lake bedeckt. Das Kraut/Lake hat sich oben leicht bräunlich verfärbt. Habe jetzt das Kraut beschwert und alles ist ca. 2 cm unter der Lake. Denkst du das Sauerkraut ist nicht mehr geniessbar? Die Lake ist immernoch leicht bräunlich.
Danke
Guido
Das sollte noch in Ordnung sein, solange kein Schimmel oder komischer Geruch erkennbar ist! 🙂
soweit schein ich das verstanden zu haben
drückt mir die daumen, das es klappt…
bei mir ist das sauerkraut nur bedingt für uns menschen gedacht. zum glück mampft mein hund alles, was ich mache. das sauerkraut aus dem glas ist nicht ihrs, bei uns soll es als gute nacht hupferl gereicht werden 🙂
kann ich das wasser, wenn das glas leer ist, noch ein paar tage im kühlschrank aufheben?
Hallo, das sollte kein Problem sein. 🙂
Ein super Rezept. Ich wuerde gerne wissen, ob ich das Sauerkraut auch einwecken kann, denn so viel können wir nicht essen.ich habe Weisskohl selbst angebaut, mit Erfolg und nun möchte ich es gerne nach dem Gärprozess konservieren, weiss aber nicht wie. Kannst Du mir da helfen?
Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, daher kann ich nicht zu 100 % versprechen, dass es klappt. 🙂
Liebe Angelika, wenn Du das Sauerkraut zubereitet hast wie oben beschrieben, dann kannst Du Dein Kraut bis zu 12 Monaten stehen lassen. Glas darf aber nicht geöffnet werden. Nach dem öffnen immer in den Kühlschrank.
So frisch wie oben beschrieben esse ich mein Kraut nie.
Danke für das tolle Rezept. nir zur Verständigung: wenn das Kraut genug fermetiert hat im grossen Glas, kann ich diese dann einfach in kleine Gläser umfüllen, Deckel drauf und gut ist? ist dies dann auch lange haltbar oder muss es zusätzlich eingekocht werden?
Danke für die Antwort
Ja, du kannst es in kleine Gläser umfüllen und z.B. im kühlen Keller oder Kühlschrank lagern.
Vielen Dank für das Rezept. Wie lange hält das Sauerkraut im Kühlschrank?
Hallo Christina, das Sauerkraut lässt sich sehr lange (wahrscheinlich mehrere Monate) im Kühlschrank oder im kühlen Keller aufbewahren, aber wir essen es meist innerhalb von 2 Wochen auf.
Hallo Ela,
mein erstes Mal, dass ich Sauerkraut mache! Endlich und zwar, weil ich hier in Mexiko lebe, wo es kaum solches wie in Deutschland gibt 😉
ich bin nun an dem Punkt, es morgen in den Kühlschrank zu stellen. Lasse ich es wirklich ohne Deckel, Folie oder Tuch dort? Also ohne abzudecken?
Danke schon mal
Hallo Jennifer, im Kühlschrank bitte mit Deckel aufbewahren, so wie es in den Anleitungen steht. 🙂
LG, Ela
cool, dass du immer so schnell antwortest!
ah! „Den Deckel aufschrauben“ bedeutet den Deckel locker draufliegen lassen, aber nicht komplett abnehmen….
Super dieses Rezept, sehr einfach und professionell beschrieben. Mega. Vielen vielen lieben Dank dafür.
Nichts zu danken, liebe Melli. 🙂
Ich liebe gut erklärte Rezepte! Danke dafür!
Nichts zu danken, liebe Benita. 🙂
Noch eine Frage: wenn das Fermetieren abgeschlosssen ist und man das Kraut zum Lagern in Gläser abfüllt, geht dann die Flüssigkeit mit oder gießt man die so weit wie möglich ab?
Mein Kraut ist jetzt schon ganz schön sauer, schmeckt aber prima! Ganz was anderes, als gekauftes
Die Flüssigkeit am besten weiterverwenden und nicht wegschütten. 🙂
Super – danke. Habe die Fermentierung in einem Rumtopf durchgeführt (ca. 1,7 kg) und jetzt auf 10 kleine Gäser mit unterschiedlichen Gewürzmischungen abgefüllt. Bin mal gespannt…
Das klingt sehr spannend und richtig gut. 🙂
Bei mir zieht das Kraut nur sehr wenig Flüssigkeit. Das reicht nicht zum Bedecken. Kann oder sollte ich dann einfach mit Salzwasser auffüllen?
Ja, bitte mit Salzwasser (Sole) auffüllen.
LG, Ela
Danke Dir!
Gutes Rezept, aber Himalayasalz gibt es m.W. nicht
Hallo, ich habe die Frage, ob es unbedingt Gläser sein müssen? Ich bin in der Türkei und hier verwendet man meist Plastikgefässe mit Schraubverschluss. Ginge das auch, oder platzt das evtl.?
Das habe ich bisher nicht probiert, aber eigentlich sollte es funktionieren. Platzen wird es eher nicht.
Das Rezept ist einfach super und unkompliziert. Klappt wunderbar und
schmeckt auch so.
Vielen Dank.
Martha
Freut mich sehr! Danke für dein Feedback. 🙂
LG, Ela
Hallo Ela,
es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen einem Sauerkraut
aus der Dose oder Beutel und selbstgemachtem.
Das industriell hergestellte Kraut wird zwar auch fermentiert aber vor der
Verpackung erhitzt und somit lange Zeit haltbar gemacht, aber die
Fermentierungsbakterien werden abgetötet..
Die menschliche Verdauung reagiert völlig unterschiedlich auf beide Arten
des Konsums..
Bei konserviertem Kraut reagiert mein Körper mit Blähungen und Durchfall.
Beim selbstgemachtem Kraut nicht.
Natürlich kommt es auf die individuelle Darmflora bzw Mikrobiom jedes Menschen an,
wie der Darm reagiert..
Hallo
Vielen Dank für das Rezept, mein Sauerkraut ist bereits in Produktion. Ich frage mich aber, weshalb ich das Glas nicht von Anfang an mit dem Deckel verschliessen kann, sondern erst mit Folie oder Tuch abdecken sollte? Gibt es dafür einen Grund?
Danke und liebe Grüsse aus der Schweiz
To
Ich mache es immer so, wie im Beitrag beschrieben, da ich in den Tropen lebe und hier alles viel schneller fermentiert. Bei kühleren Temperaturen kannst du aber den Deckel auch direkt draufmachen.
LG, Ela
Okay, danke. Noch eine weitere Frage: Du schreibst du lässt dein Sauerkraut im Kühlschrank 14-21 Tage gären. Lässt du in dem Fall die 3Tage bei Raumtemperatur weg? Also direkt in den Kühlschrank? Oder zuerst die 3Tage bei Raumtemperatur und anschliessend weiter 14-21Tage im Kühlschrank?
Lieber Gruss nochmal.
Zuerst 3 Tage bei Raumtemperatur. 🙂
Danke für die genaue Anleitung! Was ich bissi irritierend finde, ist, dass das Sauerkraut auch gekocht dargestellt wird, während von den gesunden Probiotika gesprochen wird. In dem Moment, wo ich es koche, sind doch diese für den Darm so gesunden Bakterien getötet und die gute Wirkung weg, oder irre ich mich?
Hallo Doris, ich zeige ja nur Möglichkeiten auf, wie man das Sauerkraut verwenden kann. Wie man es letztendlich verwendet, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Man kann es z.B. morgens roh essen und abends gekocht/angebraten. 🙂 LG, Ela
Hallo Ela,
vielen Dank für den Anreiz und die Anleitung. Wie gehe ich denn mit dem Kraut um, wenn der Prozess abgeschlossen ist? Ich denke, bei mir ist es soweit…
Momentan steht das Glas noch im Kühlschrank mit ordentlich Flüssigkeit und das Kraut wird noch durch Glasbeschwerer unter Wasser gehalten. Kann ich das Wasser nun abschütten? Können die Glasbeschwerer raus? Oder einfach so beibehalten und einfach immer die gewünschte Menge entnehmen?
Viele Grüße
Björn
Hi Björn, am besten so beibehalten und einfach immer die gewünschte Menge entnehmen. So mache ich es zumindest immer. 🙂
Dankeschön, funktioniert! 🙂
Freut mich! 🙂
Hallo, was kann ich denn machen wenn nicht genug Flüssigkeit da ist? Gibt man dann Wasser mit rein?
vielen Dank für das Rezept
Grüße Josi
Manchmal hilft es, das Kraut einfach eine Weile stehenzulassen (zusammen mit dem Salz) und anschließend erneut zu kneten. Du musst die Salzmenge erhöhen, wenn du zusätzlich Wasser reingibst.
LG, Ela
Servus Ela,
habe gerade wieder Kraut gestampft. Nun liegt es im Gärtopf mit 2 Steinen beschwert.
Der Topf hat eine Wasserrille,, sodass absolut kein Sauerstoff dazu kann.
Freue mich schon aufs Ergebnis.
Vielen Dank für das Rezept.
GlG Reinhard
Hallo Reinhard, wie schön, das klingt super! 🙂
Super leicht und schnell hergestellt! Vielen Dank für das tolle Rezept! Man kann auch geraspelte oder in julien geschnitten rohe Karotten zum Kraut geben, gibt zusätzlich eine tolle Farbe und einen sehr guten Geschmack.
Freut mich sehr! Danke für dein tolles Feedback. 🙂