Hast du dich schon mal gefragt, wie man Sauerkraut ganz einfach selber machen kann? Die Zubereitung ist total unkompliziert und das Beste daran ist, du brauchst nur zwei Zutaten für dieses leckere Superfood: Weißkohl und Salz.

Warum ich Sauerkraut liebe
Ich zeige dir, wie wir zu Hause ganz unkompliziert Sauerkraut selbst machen. Es schmeckt nicht nur richtig lecker, sondern steckt auch voller milchsäurebildender Bakterien, die beim Fermentieren entstehen.
Sauerkraut liefert Ballaststoffe, Vitamin C, Vitamin K2 und Mineralien wie Magnesium und Zink. Die Milchsäurebakterien können die Darmflora unterstützen. Wichtig ist, rohes, unpasteurisiertes Sauerkraut zu verwenden, denn durch Erhitzen gehen die lebenden Bakterien verloren.
Genieß es also am besten morgens roh, um von diesen Vorteilen zu profitieren, aber probier es auch mal in einem Gericht wie angebraten mit Schupfnudeln und veganer Bratwurst.
Eine tolle Ergänzung: schnell eingelegte rote Zwiebeln – genauso einfach und lecker!

Benötigtes Equipment
Es ist wirklich so einfach, Sauerkraut selber zu machen, und man benötigt keine speziellen Geräte oder Ausrüstung. Eigentlich braucht man nur ein Schneidebrett, ein scharfes langes Messer, eine große Rührschüssel und ein Einmachglas, um es aufzubewahren.
Sauerkraut Zutaten
- Weißkohl: Ich verwende gerne Bio-Kohl, grün oder weiß, aber auch Rotkohl funktioniert (für Rotkraut)!
- Salz: Verwende nicht-jodiertes Salz, da Jod die Fermentation beeinträchtigen kann. Ich nehme am liebsten Meersalz ohne Zusätze oder rosa Himalayasalz. Auch Einmachsalz eignet sich gut.
- Gewürze: Optional, aber typisch für deutsches Sauerkraut ist Kümmel. Manchmal gebe ich auch Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazu – für eine herzhafte, leicht fruchtige Aromatik.
Die vollständige Liste der Zutaten, Maßangaben und Nährwertinformationen für dieses Rezept findest du unten im ausdruckbaren Rezept.
Sauerkraut selber machen – Schritt-für-Schritt
Achte zuerst darauf, dass alle Utensilien sauber sind (siehe FAQs).
- Äußere Blätter entfernen und ein Blatt beiseitelegen. Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
- Mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in sehr feine Streifen schneiden (ca. 3 mm). Kohl abwiegen, um die Salzmenge zu bestimmen (siehe FAQs).

Den geschnittenen Kohl mit Salz in eine große Schüssel geben. Mit sauberen Händen 5–10 Minuten kräftig durchkneten, bis der Kohl viel Flüssigkeit abgibt.
Tipp: 10–15 Minuten ruhen lassen, dann lässt er sich leichter massieren.


- Kohl und Flüssigkeit in ein großes Einmachglas füllen. Mit einem Stößel oder ähnlichem fest nach unten drücken, bis alles bedeckt ist.
Das Glas nicht zu voll machen, da sich der Inhalt beim Fermentieren ausdehnt.
- Gewürze wie Lorbeer, Kümmel oder Wacholder (optional) hinzufügen. Kohl mit einem sauberen Gewicht (z. B. Stein im Zipbeutel oder Fermentationsgewicht) beschweren. Das beiseitegelegte Kohlblatt als Abdeckung unter das Gewicht legen.



- Das Glas mit einem sauberen Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und mit einem Gummi fixieren (alternativ einen Gärdeckel mit Ventil verwenden). An einem kühlen, dunklen Ort (idealerweise bei 18–22 °C) für 2–3 Wochen fermentieren lassen (siehe FAQs für Infos zu Temperatur und Fermentationsdauer).
Täglich „aufstoßen“, um Gase entweichen zu lassen. Kohl nach unten drücken, damit er unter der Lake bleibt. Bei Bedarf mit 2 %iger Salzlake auffüllen. Eventuellen Schaum abschöpfen.
- Wenn der Geschmack passt, Deckel fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Optional: weitere 2–3 Wochen im Kühlschrank reifen lassen.
Je länger rohes Sauerkraut im Kühlschrank weiterfermentiert, desto mehr können sich probiotische Bakterien entwickeln – allerdings verlangsamt sich die Fermentation ab etwa 2 bis 3 Wochen deutlich, danach nehmen die Bakterien nur noch langsam zu oder bleiben stabil.

Woran erkenne ich, dass das Sauerkraut fertig ist?
Eigentlich entscheidest du das selbst nach deinem Geschmack. Meist ist es fertig, wenn der Kohl von leicht grün zu einem hellen Beige wechselt und der Geschmack von salzig zu angenehm sauer wird. Je länger es fermentiert, desto intensiver wird die Säure.
In wärmeren Regionen fermentiert Sauerkraut schneller. Ich probiere deshalb schon nach 3 Tagen (weil ich in den Tropen lebe) und dann täglich, bis mir der Geschmack passt. Bei idealen Temperaturen von 18 bis 22 °C dauert die Fermentation oft mindestens zwei Wochen.
Wie lange hält selbstgemachtes Sauerkraut?
Richtig zubereitet (mit sauberem Equipment), luftdicht im Kühlschrank (oder kühlem Keller) gelagert, nur mit sauberen Utensilien entnommen und vollständig unter der Lake aufbewahrt, hält selbstgemachtes Sauerkraut 6 Monate oder länger.
Achte auf Anzeichen von Verderb: Wenn es faulig riecht, matschig oder schleimig wird, sich verfärbt oder rosa bzw. schwarzer Schimmel sichtbar ist, sollte es entsorgt werden. Weißer Schimmel auf der Oberfläche ist meist unbedenklich und kann einfach entfernt werden.
Ich empfehle nicht, Sauerkraut einzufrieren, da dies die Konsistenz und die probiotische Wirkung beeinträchtigen kann.

Serviervorschläge
Dieses einfache Sauerkraut-Rezept ist eine vielseitige Beilage und passt super zu:
- Veganer Bratwurst oder Schnitzel – pur, im Brötchen oder mit Kartoffelpüree
- Bratkartoffeln
- Klöße oder Pierogi – wie Schupfnudeln oder Gnocchi
- Brot, veganer Grilled Cheese, Burger, Hotdog oder Wraps. Auch lecker auf Avocado-Toast.
Außerdem kannst du Sauerkraut nutzen, um „schwere“ Hauptgerichte wie Pilzstroganoff oder vegane Mac ’n’ Cheese aufzupeppen, es in Suppen und Eintöpfe geben oder als Beilage zu Gemüsebratlingen, Blumenkohl-Bratlingen oder Taco-Cups genießen.
FAQs
Wie reinige und bereite ich die Utensilien für die Sauerkraut-Zubereitung vor?
Schneidebrett, Messer, Schüsseln: Mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen.
Gärgefäß oder Einmachglas: Gut ausspülen und anschließend reinigen – entweder mit kochendem Wasser ausspülen oder mit einer Essiglösung (1 Teil Essig auf 3 Teile Wasser) behandeln, danach nochmals ausspülen.
Alle Utensilien und Gläser vor der Verwendung vollständig trocknen lassen, um unerwünschtes Bakterienwachstum zu vermeiden.
Wie viel Salz muss ich für Sauerkraut verwenden?
Die Salzmenge hängt von der Fermentationstemperatur ab. Als grobe Richtlinie gilt: 2 % Salz bezogen auf das Gewicht des Kohls. Genauer pro 1 kg Kohl:
- Bei 15–18 °C: 1,5 % (15 g/kg) – dauert 3–5 Wochen
- Bei 18–22 °C: 1,8–2,0 % (18–20 g/kg) – dauert 2–3 Wochen
- Bei 22–25 °C: 2,0 % (20 g/kg) – dauert 7–10 Tage
- Bei 25–28 °C: 2,2–2,5 % (22–25 g/kg) – dauert 3–6 Tage
- Über 28 °C: 2,5 % (25 g/kg) – dauert 2–4 Tage
Temperaturen über 28 °C lassen die Fermentation zu schnell ablaufen und können Geschmack und Konsistenz beeinträchtigen. Die richtige Salzmenge ist wichtig, um unerwünschtes Mikroben- oder Schimmelwachstum zu vermeiden und die Textur zu erhalten. Wer mag, kann mit pH-Streifen testen – ideal ist ein pH-Wert unter 4, am besten zwischen 3,5 und 3,8.
Mein Sauerkraut hat Schimmel – was nun?
Wenn Kohlstreifen während der Fermentation aus der Lake herausragen, kann sich an der Oberfläche Schimmel bilden. Meist ist das kein Problem – die obere Schicht kann einfach entfernt werden. Bei rosa oder schwarzem Schimmel solltest du jedoch sicherheitshalber alles entsorgen.

Tipps für selbstgemachtes Sauerkraut
Alles sauber halten: Damit sich keine Schimmel oder unerwünschten Bakterien bilden (siehe FAQs zur genauen Reinigung).
Kohl fein schneiden: Je feiner, desto besser. Ein Gemüsehobel oder die Reibe deiner Küchenmaschine spart viel Zeit.
Kohl unter der Lake halten: Alles sollte vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Falls nötig, mit 2 %iger Salzlake auffüllen (2 g Salz pro 100 ml Wasser, etwa 1 TL pro Tasse).
Genug Salz verwenden: Salz konserviert und unterstützt den Fermentationsprozess. (Siehe FAQs für das richtige Verhältnis.)
Regelmäßig probieren: Ab Tag 3 täglich kosten, bis dir der Geschmack gefällt. Ich mache oft zwei Gläser – eines für kürzere, eines für längere Fermentation.
Immer Nachschub haben: Bereite direkt zwei Gläser zu. Wenn das erste leer ist, kannst du gleich die nächste Runde starten und hast immer Sauerkraut im Haus.
Gläser nicht zu voll machen: Nur zu etwa ¾ füllen, damit beim Blubbern nichts überläuft.
Weitere Rezepte mit Kohl
- Vegane Kohlsuppe
- Vegane Kohlrouladen
- Coleslaw (veganer Krautsalat)
- Asia Nudelpfanne mit Gemüse
- Gyoza mit Gemüse
- Reispapier Dumplings
- Vegane Frühlingsrollen
- Chop Suey mit Gemüse

Sauerkraut selber machen
Video
Zutaten
- 1000 g Weißkohl (äußere Blätter bereits entfernt)
- 18 g Salz (siehe Anmerkungen)
- Ein paar Lorbeerblätter (optional)
- ½ TL ganzer Kümmel (optional)
Anleitungen
- Schau dir gerne das Video für eine visuelle Anleitung an.Achte zuerst darauf, dass alle Utensilien sauber sind (siehe FAQs).Äußere Blätter entfernen und ein Blatt beiseitelegen. Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
- Mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in sehr feine Streifen schneiden (ca. 3 mm). Kohl abwiegen, um die Salzmenge zu bestimmen (siehe Anmerkungen unten).
- Den geschnittenen Kohl mit Salz in eine große Schüssel geben. Mit sauberen Händen 5–10 Minuten kräftig durchkneten, bis der Kohl viel Flüssigkeit abgibt.Tipp: 10–15 Minuten ruhen lassen, dann lässt er sich leichter massieren.
- Kohl und Flüssigkeit in ein großes Einmachglas füllen. Mit einem Stößel oder ähnlichem fest nach unten drücken, bis alles bedeckt ist.Das Glas nicht zu voll machen, da sich der Inhalt beim Fermentieren ausdehnt.
- Gewürze wie Lorbeer, Kümmel oder Wacholder (optional) hinzufügen. Kohl mit einem sauberen Gewicht (z. B. Stein im Zipbeutel oder Fermentationsgewicht) beschweren. Das beiseitegelegte Kohlblatt als Abdeckung unter das Gewicht legen.
- Das Glas mit einem sauberen Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und mit einem Gummi fixieren (alternativ einen Gärdeckel mit Ventil verwenden). An einem kühlen, dunklen Ort (idealerweise bei 18–22 °C) für 2–3 Wochen fermentieren lassen (siehe Anmerkungen für Infos zu Temperatur und Fermentationsdauer).Täglich „aufstoßen“, um Gase entweichen zu lassen. Kohl nach unten drücken, damit er unter der Lake bleibt. Bei Bedarf mit 2 %iger Salzlake auffüllen. Eventuellen Schaum abschöpfen.
- Wenn der Geschmack passt, Deckel fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Optional: weitere 2–3 Wochen im Kühlschrank reifen lassen.
Anmerkungen
- Alle Utensilien – besonders das Einmachglas – gründlich reinigen. Einfach mit kochendem Wasser ausspülen und an der Luft trocknen lassen.
- Wichtig ist, dass der Kohl immer mit seiner eigenen Flüssigkeit (Lake) bedeckt ist, damit sich kein Schimmel bildet. Sollte dein Sauerkraut nicht genug Flüssigkeit abgeben, kannst du problemlos mit einer 2 %igen Salzlake auffüllen (2 g Salz auf 100 ml Wasser).
- Salz ist entscheidend für eine gelungene Fermentation und wirkt zusätzlich konservierend. Ich verwende am liebsten Meersalz oder Himalayasalz ohne Zusätze.
- Wie viel Salz verwenden? Die benötigte Menge hängt von der Umgebungstemperatur ab. Als Faustregel gilt: 2 % Salz bezogen auf das Gewicht des Kohls. Genauer pro 1 kg Kohl:
- 15–18 °C: 1,5 % Salz (15 g) – dauert 3–5 Wochen
- 18–22 °C: 1,8–2,0 % Salz (18–20 g) – dauert 2–3 Wochen
- 22–25 °C: 2,0 % Salz (20 g) – dauert 7–10 Tage
- 25–28 °C: 2,2–2,5 % Salz (22–25 g) – dauert 3–6 Tage
- Über 28 °C: 2,5 % Salz (25 g) – dauert 2–4 Tage
- Am besten direkt zwei Gläser Sauerkraut ansetzen. Das zweite lässt du etwas länger fermentieren und kannst dann vergleichen, welche Variante dir besser schmeckt. Sobald das erste Glas leer ist, startest du die nächste Runde – so hast du immer frisches Sauerkraut auf Vorrat.
- Zum Servieren schmeckt etwas geräuchertes Paprikapulver richtig lecker dazu.
- Rezept ergibt ca. 12 Portionen. Nährwerte beziehen sich auf eine Portion.
Die Nährwertinformationen sind ungefähre Angaben und wurden automatisch berechnet
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Hallo Ela!
Ich habe mein Kraut jetzt 7 Tage reifen lassen, Das Kraut habe ich mit einer Folie und einem darüber gespannten Gummiring dicht gehalten so das Gas entweichen aber kein Sauerstoff hinzukann. Sollte ich jetzt nach 10 Tagen die Folie entfernen und mit dem Deckel verschließen oder einfach die Folie so belassen und das Sauerkraut so in den Keller stellen.
Liebe Grüße
Sepp
Hallo Sepp, ich würde es mit dem Deckel verschließen, aber noch alle paar Tage ab und zu mal den Deckel wieder kurz aufmachen.
LG, Ela
Hallo,
Ich habe es auch versucht und ich glaube grundsätzlich hat es auch funktioniert, das Kraut ist in einem verschlossenen Glas und gärt bei 18-22 Grad. Aber langsam fängt es an süßlich zu schmecken und zu riechen.
Auch ist irgendwie immer weniger Saft im Glas.
Was stimmt nicht?
Hallo Jochen! Meiner Ansicht nach hast du nichts falsch gemacht und es ist alles in Ordnung!
Hallo Ela,
Danke für die Antwort.
Aber warum schmeckt und riecht es süß?
Hallo Jochen, leicht süßlich ist okay, wenn es aber anfängt faulig zu riechen/schmecken, dann stimmt etwas nicht. Wichtig ist, dass genügend Flüssigkeit im Glas ist. Im Notfall etwas Salzsole reingießen.
Du hattest jetzt auch keine weiteren Angaben gemacht, wie viele Tage es bei 18-22 Grad stand usw., daher ist es schwer für mich das aus der Ferne zu beurteilen.
LG, Ela
Bin leidenschaftlicher Sauerkraut. Habe es noch nie selbst gemacht. Die sehr gute Beschreibung hat mich allerdings motiviert es zu versuchen. Freue mich auf weitere Rezepte. Danke
Nichts zu danken, Nico! 🙂
Hallo,
ich habe dein Rezept gerade zum ersten Mal ausprobiert. Leider hat der Kohl bei mir nicht so viel Wasser abgegeben. Ich habe ihn mit dem Salz gemischt und 10 Minuten geknetet. Hast du eine Idee?
Kann ich ihn ohne Flüssigkeit in die Gläser füllen?
Manchmal hilft es, das Kraut einfach eine Weile stehenzulassen (zusammen mit dem Salz) und anschließend erneut zu kneten. 🙂
besten dank…wird mein Meilenstein sein für meine Zukunft als self Maker..
danje
Das freut mich! 🙂
Ich habe vor ein paar Jahren schonmal Sauerkraut selbst gemacht, Es ist nicht viel aufwand und im vergleich zu gekauftem deutlich günstiger und wahrscheinlich auch gesünder 😉
Ich habe schon immer möglichst viel in der Küche selbst gemacht (backe auch mein eigenes Brot, mache Hafermilch usw.) und wo ich mir grade eine Fleischfreie ernährungsweise angewöhne habe ich auch das Sauerkraut wiederentdeckt.
Klingt super! Ich mache auch so gut wie alles selbst und bin sehr happy damit. 🙂
LG, Ela
Liebe Ela, vielen Dank für dein tolles Rezept???? Ich bin begeistert und meine Familie auch, uns kommt nur noch selbstgemachtes Sauerkraut auf den Tisch !!!
Das ist wundervoll, liebe Kristin! Danke für dein tolles Feedback. 🙂
LG, Ela
Danke, du beschreibst den Vorgang klar und super verständlich! Ich hatte bisher gedacht, man müsste die Gläser fest schließen, damit das Kraut gärt; und da ich gehört hatte, dass es sie, vergisst man das tägl. Öffnen, zerreissen kann, habe ich mich bisher gescheut, Sauerkraut zu machen. Aber mit Tuch/Folie kann das ja nicht passieren 🙂
Nichts zu danken! Ich wünsche dir gutes Gelingen. 🙂
LG, Ela
Liebe Ela,
vielleicht ist das eine doofe Frage, aber könnte man das Rezept auch mit Rotkohl machen?.????
Hallo Romy, das sollte eigentlich ebenfalls funktionieren! 🙂
Wäre völlig falsch, Leitungswasser dazu geben, damit das Kraut voll bedeckt ist ?
Warum darf der Strunk nicht mit verwendet werden ? Was passiert, wenn man Milchsäurepulver dazu gibt ?
Hallo, das mit dem Wasser habe ich noch nicht probiert und würde es auch nicht riskieren, um ehrlich zu sein. Auch Milchsäurepulver habe ich nicht und kann dazu keine Auskunft geben.
LG, Ela
Ich hätte eine Frage zu deiner Sauerkraut-Herstellung:
Wie lange hält das Sauerkraut bei dieser „Herstellungsmethode“?
Danke & lg
Hallo Isabelle, das Sauerkraut lässt sich sehr lange (wahrscheinlich mehrere Monate) im Kühlschrank oder im kühlen Keller aufbewahren, aber wir essen es meist innerhalb von 2 Wochen auf.
Also in meiner Kindheit wurde Sauerkraut immer selber gemacht,das kraut wenn es immer beschwert ist u. die Flüssigkeit oben drüber ist, hält kühl gehalten von Ernte zu Ernte. Dazu ferwendete man gr. Holzbüttel mit Holzdeckel die mit Druck auf den Inhalt drückten. Inhalt ca.40 Liter.
Richtig toll! Danke fürs Teilen. 🙂
Hab es gerade angesetzt bin gespannt Danke fürs Rezept
LG Christiane
Sehr gerne liebe Christiane! 🙂
HI Ela
gerade haben wir die vegan Bratwurst mit dem Sauerkraut nach Deinen Rezepten gegessen.
KLASSE, super lecker und das aus dem Mund einer Metzgerstochter! Das gibts ab sofort öfter.
Und die vegane Weisswurst probiere auch gleich aus.
Danke für Deine feinen Rezepte , das macht echt Spass und schmeckt super.
LG Ina
Das freut mich so sehr liebe Ina! Danke für dein tolles Feedback. 🙂
LG, Ela
Hallo Ela,
ich habe bei meiner Mutter noch einen alten Gärtopf gefunden, so ca. 5
oder 10 Liter. Da sind aber keine Beschwersteine dabei. Was würdest du mir
denn empfehlen, was sich da besten für eignet? Dann noch eine Frage zum
Würzen: Wäre Pfeffer oder Paprika oder andere Gewürze denkbar oder geht
das gar nicht?
Hallo Chris, zum Würzen würde sich Pfeffer schon gut eignen, Paprika hab ich noch nicht probiert.
Im Prinzip kannst du alles zum Beschweren nehmen, was etwas Gewicht hat und natürlich sauber ist. 🙂
LG, Ela
Hallo, ich verstehe den Hype um das Meersalz nicht. Warum soll das gesünder sein, als Salz aus dem Bergwerk? Nur, weil Iod und Fluorid dabei sind? Fluorid ist super gut für die Zähne! Signifikante Kariesreduktion durch Fluorid.
In Meersalz ist Mikroplastik drin, hab ich gelesen. Das finde ich nicht so prickelnd.
Trotzdem Viiielen Dank für das Rezept. Wollte das immer schon ausprobieren!!!!
Es wird schon länger darüber diskutiert dass wir zu viel Jod und Fluorid zu uns nehmen. Beides an sich ist gesund und notwendig, aber zu viel davon hat natürlich negative Auswirkungen (bei Jod die Schilddrüse, bei Fluorid der Darm, denn so sehr Flurorid bei Karies auch hilft, es ist ein „Gift“ was nicht abgebaut wird)
Hallo miteinander,
als ich das Rezept gelesen habe, habe ich mich ebenfalls gefragt, warum Meersalz???
Ich finde es immer sehr schwierig, wenn Leute „irgendwas gehört“ haben und verlasse mich lieber auf seriöse Quellen von professionellen Experten:
Zum Flourid – bei mir in der Stadt nimmt man ca. 0,1mg pro Tag durch das Trinkwasser auf, sodass ich eine Gefahr von Überdosierung mittels Speisesalz und Zahnpasta (die ich ausspucke) für sehr gering halte. Ich frage mich gerade eher, ob ich sogar unterversorgt bin. Das kann natürlich in anderen Städten anders sein, kann man ja für seine Stadt googeln.
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/fluorid/?L=0
Nun zum Jod: Als erstes ist hier zu sagen, dass wir von einem Schilddrüsen gesunden(!!!), nicht schwangeren, erwachsenen Menschen ausgehen.
Hier die Empfehlung von 150-200 mikrogramm Jod/Tag.
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/?L=0
In 10g Jodsalz (habe gerade mal auf unserer Verpackung von Bad Reichenhaller nachgelesen) sind 200 Mikrogramm.
Empfohlen ist eine Menge von ca 6g/Tag an Speisesalz.
https://www.dge.de/wissenschaft/faqs/salz/
@Ela, ich habe mich gefragt, wie du deinen Tagesbedarf an Jod stattdessen deckst? Ich esse halt auch keinen Fisch.
Das mit dem Mikroplastik finde ich ebenfalls spannend, da wüsste ich allerdings nicht genau, wo man da seriöse Quellen hernimmt.
Liebe Grüße,
Susi
P.S.: Das Rezept klingt super spannend!!! Danke dafür!!!
Hallo Susi, zu deiner Frage bzgl. Jod: Ich mache täglich etwas Dulse Flocken (Rotalge) in meinen Smoothie und decke damit durch ein natürliches Lebensmittel meinen Bedarf an Jod.
LG, Ela
Frage geht das auch mit normalem Salz????
Hallo Bettina, normales Speisesalz funktioniert natürlich ebenfalls. 🙂
hi Ela,
das erste Sauerkraut ,mit Spitzkraut gemacht, war sehr lecker , Danke fürs Rezept . Das haben wir mit „normaler Bratwurst gegessen. Das 2. Sauerkraut ,jetzt mit Frühkraut gemacht, reift noch im Kühlschrank und dazu gibts dann Dein Rezept für „vegane Bratwurst. Ich bin gespannt wie die schmeckt! Noch dazu weil ich in einer Metzgerei aufgewachsen bin . :))
Gruß Ina
Danke für dein tolles Feedback liebe Ina. Wie schön, dass du vorhast die vegane Bratwurst auszuprobieren. 🙂
Ich freue mich, dass es mit dem Sauerkraut geklappt hat.
LG, Ela
Ich habe auch gerade Sauerkraut angesetzt. Ich möchte es aber nicht gleich verbrauchen. Wie kann man es am besten lagern? (Kein Platz im Kühlschrank!) Wäre es eine gute Idee, es einmal aufzukochen und dann in Schraubgläser zu füllen? Oder ginge es auch ohne die Erhitzung? Danke für eine Antwort!
Hallo Christine, also ich denke, ich würde es nicht aufkochen. Sofern es bei euch nicht zu warm ist, sollte es auch ohne gehen. Am besten ist natürlich eine kühle Lagerung (z.B. im Keller), damit es nicht verdirbt.
LG, Ela
Hallo
Kann ich das sauerkraut nach 3 Tagen gärprozess einlegen/ einmachen?
LG Malte
Hallo Malte, wenn es dir dann schon sauer genug ist, dann ja. Ansonsten würde ich noch etwas länger warten. 🙂
LG, Ela
Super Rezept. Habe alles gemacht wie beschrieben.Glas voll,fest eingedrückt und die Lage ist über den Kohl.Jezt 3 Tage warten und ab in den Kühlschrank.Lg Elke
Freut mich sehr liebe Elke. 🙂
Liebe Ela,
vielen Dank für Deine sehr verständliche Anleitung. Ich habe das Kraut vor 3 Wochen angesetzt und letztes Wochenende nach einer ersten Kostprobe in den Kühlschrank gestellt. Auch bei meinem Kraut ist die Flüssigkeit in dieser letzten Woche um ca. 3 cm verschwunden. Es läßt sich auchnicht weiter runterdrücken. Kann ich bei der empfohlenen Salzlake Sirup etc. hinzufügen? Es ist uns im direkten Rohgenuss einfach zu herb. Der Lagerfähigkeit dürfte die Süße doch nicht schaden.
LG Helga
Hallo Helga, ich denke, es sollte kein Problem sein mit dem Sirup. 🙂