Hast du dich schon mal gefragt, wie man Sauerkraut ganz einfach selber machen kann? Die Zubereitung ist total unkompliziert und das Beste daran ist, du brauchst nur zwei Zutaten für dieses leckere Superfood: Weißkohl und Salz.

Warum ich Sauerkraut liebe
Ich zeige dir, wie wir zu Hause ganz unkompliziert Sauerkraut selbst machen. Es schmeckt nicht nur richtig lecker, sondern steckt auch voller milchsäurebildender Bakterien, die beim Fermentieren entstehen.
Sauerkraut liefert Ballaststoffe, Vitamin C, Vitamin K2 und Mineralien wie Magnesium und Zink. Die Milchsäurebakterien können die Darmflora unterstützen. Wichtig ist, rohes, unpasteurisiertes Sauerkraut zu verwenden, denn durch Erhitzen gehen die lebenden Bakterien verloren.
Genieß es also am besten morgens roh, um von diesen Vorteilen zu profitieren, aber probier es auch mal in einem Gericht wie angebraten mit Schupfnudeln und veganer Bratwurst.
Eine tolle Ergänzung: schnell eingelegte rote Zwiebeln – genauso einfach und lecker!

Benötigtes Equipment
Es ist wirklich so einfach, Sauerkraut selber zu machen, und man benötigt keine speziellen Geräte oder Ausrüstung. Eigentlich braucht man nur ein Schneidebrett, ein scharfes langes Messer, eine große Rührschüssel und ein Einmachglas, um es aufzubewahren.
Sauerkraut Zutaten
- Weißkohl: Ich verwende gerne Bio-Kohl, grün oder weiß, aber auch Rotkohl funktioniert (für Rotkraut)!
- Salz: Verwende nicht-jodiertes Salz, da Jod die Fermentation beeinträchtigen kann. Ich nehme am liebsten Meersalz ohne Zusätze oder rosa Himalayasalz. Auch Einmachsalz eignet sich gut.
- Gewürze: Optional, aber typisch für deutsches Sauerkraut ist Kümmel. Manchmal gebe ich auch Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazu – für eine herzhafte, leicht fruchtige Aromatik.
Die vollständige Liste der Zutaten, Maßangaben und Nährwertinformationen für dieses Rezept findest du unten im ausdruckbaren Rezept.
Sauerkraut selber machen – Schritt-für-Schritt
Achte zuerst darauf, dass alle Utensilien sauber sind (siehe FAQs).
- Äußere Blätter entfernen und ein Blatt beiseitelegen. Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
- Mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in sehr feine Streifen schneiden (ca. 3 mm). Kohl abwiegen, um die Salzmenge zu bestimmen (siehe FAQs).

Den geschnittenen Kohl mit Salz in eine große Schüssel geben. Mit sauberen Händen 5–10 Minuten kräftig durchkneten, bis der Kohl viel Flüssigkeit abgibt.
Tipp: 10–15 Minuten ruhen lassen, dann lässt er sich leichter massieren.


- Kohl und Flüssigkeit in ein großes Einmachglas füllen. Mit einem Stößel oder ähnlichem fest nach unten drücken, bis alles bedeckt ist.
Das Glas nicht zu voll machen, da sich der Inhalt beim Fermentieren ausdehnt.
- Gewürze wie Lorbeer, Kümmel oder Wacholder (optional) hinzufügen. Kohl mit einem sauberen Gewicht (z. B. Stein im Zipbeutel oder Fermentationsgewicht) beschweren. Das beiseitegelegte Kohlblatt als Abdeckung unter das Gewicht legen.



- Das Glas mit einem sauberen Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und mit einem Gummi fixieren (alternativ einen Gärdeckel mit Ventil verwenden). An einem kühlen, dunklen Ort (idealerweise bei 18–22 °C) für 2–3 Wochen fermentieren lassen (siehe FAQs für Infos zu Temperatur und Fermentationsdauer).
Täglich „aufstoßen“, um Gase entweichen zu lassen. Kohl nach unten drücken, damit er unter der Lake bleibt. Bei Bedarf mit 2 %iger Salzlake auffüllen. Eventuellen Schaum abschöpfen.
- Wenn der Geschmack passt, Deckel fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Optional: weitere 2–3 Wochen im Kühlschrank reifen lassen.
Je länger rohes Sauerkraut im Kühlschrank weiterfermentiert, desto mehr können sich probiotische Bakterien entwickeln – allerdings verlangsamt sich die Fermentation ab etwa 2 bis 3 Wochen deutlich, danach nehmen die Bakterien nur noch langsam zu oder bleiben stabil.

Woran erkenne ich, dass das Sauerkraut fertig ist?
Eigentlich entscheidest du das selbst nach deinem Geschmack. Meist ist es fertig, wenn der Kohl von leicht grün zu einem hellen Beige wechselt und der Geschmack von salzig zu angenehm sauer wird. Je länger es fermentiert, desto intensiver wird die Säure.
In wärmeren Regionen fermentiert Sauerkraut schneller. Ich probiere deshalb schon nach 3 Tagen (weil ich in den Tropen lebe) und dann täglich, bis mir der Geschmack passt. Bei idealen Temperaturen von 18 bis 22 °C dauert die Fermentation oft mindestens zwei Wochen.
Wie lange hält selbstgemachtes Sauerkraut?
Richtig zubereitet (mit sauberem Equipment), luftdicht im Kühlschrank (oder kühlem Keller) gelagert, nur mit sauberen Utensilien entnommen und vollständig unter der Lake aufbewahrt, hält selbstgemachtes Sauerkraut 6 Monate oder länger.
Achte auf Anzeichen von Verderb: Wenn es faulig riecht, matschig oder schleimig wird, sich verfärbt oder rosa bzw. schwarzer Schimmel sichtbar ist, sollte es entsorgt werden. Weißer Schimmel auf der Oberfläche ist meist unbedenklich und kann einfach entfernt werden.
Ich empfehle nicht, Sauerkraut einzufrieren, da dies die Konsistenz und die probiotische Wirkung beeinträchtigen kann.

Serviervorschläge
Dieses einfache Sauerkraut-Rezept ist eine vielseitige Beilage und passt super zu:
- Veganer Bratwurst oder Schnitzel – pur, im Brötchen oder mit Kartoffelpüree
- Bratkartoffeln
- Klöße oder Pierogi – wie Schupfnudeln oder Gnocchi
- Brot, veganer Grilled Cheese, Burger, Hotdog oder Wraps. Auch lecker auf Avocado-Toast.
Außerdem kannst du Sauerkraut nutzen, um „schwere“ Hauptgerichte wie Pilzstroganoff oder vegane Mac ’n’ Cheese aufzupeppen, es in Suppen und Eintöpfe geben oder als Beilage zu Gemüsebratlingen, Blumenkohl-Bratlingen oder Taco-Cups genießen.
FAQs
Wie reinige und bereite ich die Utensilien für die Sauerkraut-Zubereitung vor?
Schneidebrett, Messer, Schüsseln: Mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen.
Gärgefäß oder Einmachglas: Gut ausspülen und anschließend reinigen – entweder mit kochendem Wasser ausspülen oder mit einer Essiglösung (1 Teil Essig auf 3 Teile Wasser) behandeln, danach nochmals ausspülen.
Alle Utensilien und Gläser vor der Verwendung vollständig trocknen lassen, um unerwünschtes Bakterienwachstum zu vermeiden.
Wie viel Salz muss ich für Sauerkraut verwenden?
Die Salzmenge hängt von der Fermentationstemperatur ab. Als grobe Richtlinie gilt: 2 % Salz bezogen auf das Gewicht des Kohls. Genauer pro 1 kg Kohl:
- Bei 15–18 °C: 1,5 % (15 g/kg) – dauert 3–5 Wochen
- Bei 18–22 °C: 1,8–2,0 % (18–20 g/kg) – dauert 2–3 Wochen
- Bei 22–25 °C: 2,0 % (20 g/kg) – dauert 7–10 Tage
- Bei 25–28 °C: 2,2–2,5 % (22–25 g/kg) – dauert 3–6 Tage
- Über 28 °C: 2,5 % (25 g/kg) – dauert 2–4 Tage
Temperaturen über 28 °C lassen die Fermentation zu schnell ablaufen und können Geschmack und Konsistenz beeinträchtigen. Die richtige Salzmenge ist wichtig, um unerwünschtes Mikroben- oder Schimmelwachstum zu vermeiden und die Textur zu erhalten. Wer mag, kann mit pH-Streifen testen – ideal ist ein pH-Wert unter 4, am besten zwischen 3,5 und 3,8.
Mein Sauerkraut hat Schimmel – was nun?
Wenn Kohlstreifen während der Fermentation aus der Lake herausragen, kann sich an der Oberfläche Schimmel bilden. Meist ist das kein Problem – die obere Schicht kann einfach entfernt werden. Bei rosa oder schwarzem Schimmel solltest du jedoch sicherheitshalber alles entsorgen.

Tipps für selbstgemachtes Sauerkraut
Alles sauber halten: Damit sich keine Schimmel oder unerwünschten Bakterien bilden (siehe FAQs zur genauen Reinigung).
Kohl fein schneiden: Je feiner, desto besser. Ein Gemüsehobel oder die Reibe deiner Küchenmaschine spart viel Zeit.
Kohl unter der Lake halten: Alles sollte vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Falls nötig, mit 2 %iger Salzlake auffüllen (2 g Salz pro 100 ml Wasser, etwa 1 TL pro Tasse).
Genug Salz verwenden: Salz konserviert und unterstützt den Fermentationsprozess. (Siehe FAQs für das richtige Verhältnis.)
Regelmäßig probieren: Ab Tag 3 täglich kosten, bis dir der Geschmack gefällt. Ich mache oft zwei Gläser – eines für kürzere, eines für längere Fermentation.
Immer Nachschub haben: Bereite direkt zwei Gläser zu. Wenn das erste leer ist, kannst du gleich die nächste Runde starten und hast immer Sauerkraut im Haus.
Gläser nicht zu voll machen: Nur zu etwa ¾ füllen, damit beim Blubbern nichts überläuft.
Weitere Rezepte mit Kohl
- Vegane Kohlsuppe
- Vegane Kohlrouladen
- Coleslaw (veganer Krautsalat)
- Asia Nudelpfanne mit Gemüse
- Gyoza mit Gemüse
- Reispapier Dumplings
- Vegane Frühlingsrollen
- Chop Suey mit Gemüse

Sauerkraut selber machen
Video
Zutaten
- 1000 g Weißkohl (äußere Blätter bereits entfernt)
- 18 g Salz (siehe Anmerkungen)
- Ein paar Lorbeerblätter (optional)
- ½ TL ganzer Kümmel (optional)
Anleitungen
- Schau dir gerne das Video für eine visuelle Anleitung an.Achte zuerst darauf, dass alle Utensilien sauber sind (siehe FAQs).Äußere Blätter entfernen und ein Blatt beiseitelegen. Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
- Mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in sehr feine Streifen schneiden (ca. 3 mm). Kohl abwiegen, um die Salzmenge zu bestimmen (siehe Anmerkungen unten).
- Den geschnittenen Kohl mit Salz in eine große Schüssel geben. Mit sauberen Händen 5–10 Minuten kräftig durchkneten, bis der Kohl viel Flüssigkeit abgibt.Tipp: 10–15 Minuten ruhen lassen, dann lässt er sich leichter massieren.
- Kohl und Flüssigkeit in ein großes Einmachglas füllen. Mit einem Stößel oder ähnlichem fest nach unten drücken, bis alles bedeckt ist.Das Glas nicht zu voll machen, da sich der Inhalt beim Fermentieren ausdehnt.
- Gewürze wie Lorbeer, Kümmel oder Wacholder (optional) hinzufügen. Kohl mit einem sauberen Gewicht (z. B. Stein im Zipbeutel oder Fermentationsgewicht) beschweren. Das beiseitegelegte Kohlblatt als Abdeckung unter das Gewicht legen.
- Das Glas mit einem sauberen Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und mit einem Gummi fixieren (alternativ einen Gärdeckel mit Ventil verwenden). An einem kühlen, dunklen Ort (idealerweise bei 18–22 °C) für 2–3 Wochen fermentieren lassen (siehe Anmerkungen für Infos zu Temperatur und Fermentationsdauer).Täglich „aufstoßen“, um Gase entweichen zu lassen. Kohl nach unten drücken, damit er unter der Lake bleibt. Bei Bedarf mit 2 %iger Salzlake auffüllen. Eventuellen Schaum abschöpfen.
- Wenn der Geschmack passt, Deckel fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Optional: weitere 2–3 Wochen im Kühlschrank reifen lassen.
Anmerkungen
- Alle Utensilien – besonders das Einmachglas – gründlich reinigen. Einfach mit kochendem Wasser ausspülen und an der Luft trocknen lassen.
- Wichtig ist, dass der Kohl immer mit seiner eigenen Flüssigkeit (Lake) bedeckt ist, damit sich kein Schimmel bildet. Sollte dein Sauerkraut nicht genug Flüssigkeit abgeben, kannst du problemlos mit einer 2 %igen Salzlake auffüllen (2 g Salz auf 100 ml Wasser).
- Salz ist entscheidend für eine gelungene Fermentation und wirkt zusätzlich konservierend. Ich verwende am liebsten Meersalz oder Himalayasalz ohne Zusätze.
- Wie viel Salz verwenden? Die benötigte Menge hängt von der Umgebungstemperatur ab. Als Faustregel gilt: 2 % Salz bezogen auf das Gewicht des Kohls. Genauer pro 1 kg Kohl:
- 15–18 °C: 1,5 % Salz (15 g) – dauert 3–5 Wochen
- 18–22 °C: 1,8–2,0 % Salz (18–20 g) – dauert 2–3 Wochen
- 22–25 °C: 2,0 % Salz (20 g) – dauert 7–10 Tage
- 25–28 °C: 2,2–2,5 % Salz (22–25 g) – dauert 3–6 Tage
- Über 28 °C: 2,5 % Salz (25 g) – dauert 2–4 Tage
- Am besten direkt zwei Gläser Sauerkraut ansetzen. Das zweite lässt du etwas länger fermentieren und kannst dann vergleichen, welche Variante dir besser schmeckt. Sobald das erste Glas leer ist, startest du die nächste Runde – so hast du immer frisches Sauerkraut auf Vorrat.
- Zum Servieren schmeckt etwas geräuchertes Paprikapulver richtig lecker dazu.
- Rezept ergibt ca. 12 Portionen. Nährwerte beziehen sich auf eine Portion.
Die Nährwertinformationen sind ungefähre Angaben und wurden automatisch berechnet
FALLS DU PINTEREST NUTZT, KANNST DU GERNE FOLGENDES BILD PINNEN:





Hallo Ela,
wie groß ist das Einmachglas das du verwendest und wie lange kannst du das Sauerkraut normalerweise im Kühlschrank aufbewahren?
LG,
Daniel
Hallo Daniel, das Glas ist 18 cm hoch und hat einen Durchmesser von ca. 12 cm (unten gemessen).
Das Sauerkraut lässt sich sehr lange (wahrscheinlich mehrere Monate) im Kühlschrank aufbewahren, aber wir essen es meist innerhalb von 2 Wochen auf. 🙂
Klasse Idee, hat sofort geklappt und schmeckt einfach “ wie selbstgemacht“:
werde ich bestimmt wieder machen
Freut mich sehr! Danke für dein tolles Feedback. 🙂
LG, Ela
Liebe Ela,
Ich habe mich auch an dem Rezept probiert und bin begeistert! Der Fermatationsprozess bei Zimmertemperatur hat super geklappt. Inzwischen lagert mein Sauerkraut im Kühlschrank. Nur leider ist die Flüssigkeit zu großen Teilen verschwunden, so dass das Kraut nun ohne im Glas liegt (zumindest die obere Hälfte). Ich bin verwundert. Ist das normal? Sollte ich es zügig essen, damit es nicht schlecht wird?
Danke für deine Hilfe und für die vollen tollen Rezepte hier!
Hallo Annika, vielleicht kannst du das Kraut erneut herunterdrücken oder beschweren. Ansonsten würde ich empfehlen eine Sole zu machen (ca. 1 TL Salz auf 200 ml Wasser) und das dann einfach drüberkippen, damit das Kraut nicht schlecht wird. 🙂
Hallo Ela, danke für deine Tips. Kannst du auch mir weiterhelfen? Wird das Kraut durch eine lange Zeit Lagerung weicher und milder? Lg
Hallo Ines, ja es wird mit der Zeit weicher finde ich. 🙂
Hallo Ela, verwendest du beim Meersalz das feine Salz oder das Grobe?
Lg
Hallo Susi, es spielt ehrlich gesagt keine Rolle welches du nimmst, da es sich sowieso schnell auflöst. Auf dem Zwischenschrittfoto 2 siehst du die Körnigkeit von dem Salz, welches ich genommen habe. 🙂
LG, Ela
Schön beschrieben und dadurch einfach umzusetzen!
Danke!
Alf
Freut mich sehr! Danke für dein schönes Feedback. 🙂
LG, Ela
Hallo Ela, mein Sauerkraut steht jetzt den 3. Tag und es haben sich Blasen an der Oberfläche der Lake gebildet. Gehört das zum fermentieren oder läuft da was schief.?Liebe Grüße Sarah
Hallo Sarah, das gehört zum Fermentierungsprozess dazu, ist also normal. Wichtig ist nur, dass das Kraut nach wie vor mit der Lake bedeckt ist. 🙂
LG, Ela
Hallo Ela!
Ich habe dein Sauerkraut jetzt zum Zweiten Mal gemacht! Einmal mit Spitzkohl und jetzt mit Weißkohl! Hab dieses Mal 2 Weißkohl geschnitten und eingelegt! Habe die Gewürze vergessen, aber ohne schmeckt es mir auch gut! Ich habe vor einer Zeit mal Kombucha Pilz fermentiert. Den habe ich mit grünen Tee gemacht und Zucker. Der Zucker wandelt sich beim fermentieren um. Also ich denke um dem Sauerkraut einen süßlichen Geschmack zu geben kann man ihn bestimmt verwenden!
Ich habe deine Seite heute abonniert! Grüße Birgitt aus Deutschland
Das finde ich richtig toll liebe Brigitt! Vielen Dank für dein hilfreiches Feedback. 🙂
LG, Ela
Hallo,ich habe das Sauerkraut-Rezept ausprobiert, und es hat hervorragend geklappt.
Danke vielmals dafür.i Ich genieße jetzt jeden Tag mein selbstgemachtes Sauerkraut.
MfG R.Alexander
Das freut mich so sehr! Danke für dein super Feedback! 🙂
Vielen Dank für das tolle Rezept. Wir haben das Sauerkraut in einer Tonkruge in den Keller gestellt,
leider wurde es schimmlig. Was haben wir falsch gemacht?
Das ist schwierig zu beantworten. War das Gefäß steril? Falls nicht kann dies schon zu einer Schimmelbildung führen. Auch das verwendete Besteck (wie Löffel, Stößel usw.) müssen steril sein. Ebenfalls ist es wichtig, dass das Sauerkraut auch immer mit genügend Sole bedeckt ist.
LG, Ela
Salz ist Salz – ich bin verwundert das hier Himalaya Salz als gesünder empfohlen wird als Jodsalz, welches ja extra Jod enthält, welches wir sonst gerne nur Mangelhaft zu uns nehmen. Das Himalaya Salz wird über lange Strecken transportiert, unser Salz hier aus Deutschland ist genauso gut, genauso gesund und daher sogar ökologisch besser
Hallo Andreas
Salz ist nicht gleich Salz, denn das künstlich hinzugefügte Jod kann vom Körper nicht aufgenommen werden, nur das natürliche, das im Meersalz enthalten ist.
Jodieren Salz ist Geldmacherei.
Viele Grüße,
Lucy
Salz ist NaCl. Es ist diesem Molekül auch völlig egal wo es herkommt. Das Jodid wird sehr effizient vom Körper aufgenommen. Es gibt kein gesünderes Salz. Wenn etwas Geldmacherei ist, dann Himalaya Salz. Eine große Packung Iod Salz kostet 40 Cent. Eine kleine Packung Himalaya Salz 5 Euro…
Hi,
abgesehen davon, dass das Himalaya-Salz Uber eine sehr weite Strecke transportiert wird, wird es ca 800 km südlich des Himalaya in Pakistan „hergestellt“.
Ansonsten schreibst du:“3 – 10 Tage bei 18° – 26° C an einem kühlen Ort…“ Das ist zwar richtig, jedoch nicht „kühl“ ;o)
Für Weck-Gläser gibt es die bekannten Gummiringe und passende Deckel. Das schließt besser (die Fermentation läuft OHNE Sauerstoff besser). Zum verschließen die Klammern verwenden.
Hallo Andreas,
Das ungesunde an Speisesalz, also Jodsalz, ist meist die Rieselhilfe. Es wird zugegeben, damit das Salz nicht verklumpt. Es gibt dafür verschiedene Chemikalien, und die Wissenschaft streitet fleissig, wie unbedenklich das ist. In grobem Salz sind solche Zusätze nicht nötig.
Ich würde mich über ein Jodsalz ohne Rieselhilfe freuen, aber so etwas gibt es nicht auf dem Markt.
Hallo
Ich habe heute angefangen das Sauerkraut herzustellen
Im Rezept steht stelle es an einen kühlen Ort zwischen 18 und 26 Grad
Ist das wirklich kalt?
26 Grad sind mir selbst im Wohnzimmer zu warm
Hallo Astrid, Raumtemperatur (z.B. 20-22 Grad) ist gut. Ich selbst lebe in den Tropen und unsere Raumtemperatur ist im Winter ca. 25-26 Grad und im Sommer bis zu 33 Grad.
Ich habe auch viele Leser die nicht in Deutschland wohnen und bei denen es auch etwas wärmer ist, daher diese Angabe. 🙂
LG, Ela
Habe gerade zum ersten Mal Sauerkraut angesetzt. Danke für das Rezept. Kann ich das Glas auch mit einem Taschentuch plus Gummiband abdecken?
Hallo Martin, ich denke, das sollte kein Problem sein. 🙂
LG, Ela
LECKER
Dankeschön liebe Katrin. 🙂
Hallo Ela,
erst einmal ein Riesen Lob vorneweg. Ich liebe deine Seite und deine Rezepte. Bin selbst zwar nicht streng vegan (Käse muss hier und da halt doch mal sein ????), aber viele deiner Rezepte gehören trotzdem fest in mein Repertoire.
Sodele, jetzt zu meiner Frage. Mein Sauerkraut fermentiert vor sich hin und das erste Probieren macht schon Hoffnung. Aber ich bin ein Fan von süßlichem Sauerkraut, wie bekomme ich das hin? Hättest du da einen Tipp für mich? Kommt da Zucker mitdazu?!
Vielen Dank schon mal und frohe Festtage!
Liebe Grüße
Sarah
Hallo Sarah! Ich freue mich sehr, dass dir meine Seite gefällt.
Ich denke es ist kein `Problem, wenn du ein paar Löffel Zucker mit dazu gibst. Allerdings habe ich das noch nie probiert und kann nicht sagen, ob das die Fermentation stark beschleunigt. 🙂
LG, Ela
Hallo Ella. Habe deine Anleitung benutzt. Vielen Dank dafür. Verwende einen alten Tontopf von meiner Oma. Wird bestimmt super. Viele Grüße Tommy al Dente
Hallo Tommy, das klingt super mit dem Tontopf! Wird bestimmt klasse. 🙂
LG, Ela
Wenn ich das Kraut nach 3 Tagen in den Kühlschrank stelle, das Glas zuschrauben ?
Hab Angst das es dann platzt wenn es weiter gärt.
Schraube es nicht komplett (also nicht ganz fest) zu. Du kannst es auch 1x täglich kurz aufschrauben, das mache ich meistens. 🙂
Hi Ela,
danke für die tolle Anleitung. Kann ich auch Wasser hinzugeben, wenn der Kohl zu wenig abgibt? Meiner ist nicht ganz mit Flüssigkeit bedeckt, wenn ich ihn herunterdrücke…
Hallo Lea, wenn du ausreichend Salz benutzt, kannst du zwar ein wenig Wasser verwenden, allerdings erhöht Wasser natürlich das Risiko, dass das Sauerkraut schneller verdirbt. Daher würde ich das lieber nicht tun und probieren den Kohl länger zu „massieren“ bzw. mit einem schweren Gegenstand herunterzudrücken.
LG, Ela
Kann ich auch Spitzkohl nehmen?
Ja, das sollte kein Problem sein. 🙂
Liebe Ela,
Vielen Dank für die Inspirationen. Keep on track! ????????
Viele Grüße aus Dallgow-Doeberitz
Nils Boenigk
Sehr gerne lieber Nils! Ganz liebe Grüße an dich,
Ela 🙂
Raspele noch ein paar Mohren und mische mit dem Weißkraut. Das alles wird schöner und hat mehr Vitaminen.
Ja, das kann man selbstverständlich alles machen. Dieses Rezept ist jedoch ein „Basic Rezept“ und besteht daher nur aus Weißkohl. 🙂
Ich habe gerade das Rezept gefunden, Lob noch nicht möglich.
Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, da wurde das Kraut auf dem Hof gehobelt und im Krautfaß. eingestampft. Natürlich wurde das vorher sauber ausgewaschen, einem Buben wurden die Füße gewaschen und der mußte dann das Kraut eintreten. Ich meine es wurde mit einem Tuch abgedeckt??? Sauerkraut war unser Winteressen. Jetzt habe ich mich gerade schlau gemacht. Meine Mutter räumte die Kahmhefe auf die Seite, entnahm Kraut und deckte vermutlich mit dieser auch wieder ab.
Freundliche Gruß und Dankeschön
Total interessant! Danke fürs Teilen. 🙂