Hast du dich schon mal gefragt, wie man Sauerkraut ganz einfach selber machen kann? Die Zubereitung ist total unkompliziert und das Beste daran ist, du brauchst nur zwei Zutaten für dieses leckere Superfood: Weißkohl und Salz.

Warum ich Sauerkraut liebe
Ich zeige dir, wie wir zu Hause ganz unkompliziert Sauerkraut selbst machen. Es schmeckt nicht nur richtig lecker, sondern steckt auch voller milchsäurebildender Bakterien, die beim Fermentieren entstehen.
Sauerkraut liefert Ballaststoffe, Vitamin C, Vitamin K2 und Mineralien wie Magnesium und Zink. Die Milchsäurebakterien können die Darmflora unterstützen. Wichtig ist, rohes, unpasteurisiertes Sauerkraut zu verwenden, denn durch Erhitzen gehen die lebenden Bakterien verloren.
Genieß es also am besten morgens roh, um von diesen Vorteilen zu profitieren, aber probier es auch mal in einem Gericht wie angebraten mit Schupfnudeln und veganer Bratwurst.
Eine tolle Ergänzung: schnell eingelegte rote Zwiebeln – genauso einfach und lecker!

Benötigtes Equipment
Es ist wirklich so einfach, Sauerkraut selber zu machen, und man benötigt keine speziellen Geräte oder Ausrüstung. Eigentlich braucht man nur ein Schneidebrett, ein scharfes langes Messer, eine große Rührschüssel und ein Einmachglas, um es aufzubewahren.
Sauerkraut Zutaten
- Weißkohl: Ich verwende gerne Bio-Kohl, grün oder weiß, aber auch Rotkohl funktioniert (für Rotkraut)!
- Salz: Verwende nicht-jodiertes Salz, da Jod die Fermentation beeinträchtigen kann. Ich nehme am liebsten Meersalz ohne Zusätze oder rosa Himalayasalz. Auch Einmachsalz eignet sich gut.
- Gewürze: Optional, aber typisch für deutsches Sauerkraut ist Kümmel. Manchmal gebe ich auch Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazu – für eine herzhafte, leicht fruchtige Aromatik.
Die vollständige Liste der Zutaten, Maßangaben und Nährwertinformationen für dieses Rezept findest du unten im ausdruckbaren Rezept.
Sauerkraut selber machen – Schritt-für-Schritt
Achte zuerst darauf, dass alle Utensilien sauber sind (siehe FAQs).
- Äußere Blätter entfernen und ein Blatt beiseitelegen. Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
- Mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in sehr feine Streifen schneiden (ca. 3 mm). Kohl abwiegen, um die Salzmenge zu bestimmen (siehe FAQs).

Den geschnittenen Kohl mit Salz in eine große Schüssel geben. Mit sauberen Händen 5–10 Minuten kräftig durchkneten, bis der Kohl viel Flüssigkeit abgibt.
Tipp: 10–15 Minuten ruhen lassen, dann lässt er sich leichter massieren.


- Kohl und Flüssigkeit in ein großes Einmachglas füllen. Mit einem Stößel oder ähnlichem fest nach unten drücken, bis alles bedeckt ist.
Das Glas nicht zu voll machen, da sich der Inhalt beim Fermentieren ausdehnt.
- Gewürze wie Lorbeer, Kümmel oder Wacholder (optional) hinzufügen. Kohl mit einem sauberen Gewicht (z. B. Stein im Zipbeutel oder Fermentationsgewicht) beschweren. Das beiseitegelegte Kohlblatt als Abdeckung unter das Gewicht legen.



- Das Glas mit einem sauberen Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und mit einem Gummi fixieren (alternativ einen Gärdeckel mit Ventil verwenden). An einem kühlen, dunklen Ort (idealerweise bei 18–22 °C) für 2–3 Wochen fermentieren lassen (siehe FAQs für Infos zu Temperatur und Fermentationsdauer).
Täglich „aufstoßen“, um Gase entweichen zu lassen. Kohl nach unten drücken, damit er unter der Lake bleibt. Bei Bedarf mit 2 %iger Salzlake auffüllen. Eventuellen Schaum abschöpfen.
- Wenn der Geschmack passt, Deckel fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Optional: weitere 2–3 Wochen im Kühlschrank reifen lassen.
Je länger rohes Sauerkraut im Kühlschrank weiterfermentiert, desto mehr können sich probiotische Bakterien entwickeln – allerdings verlangsamt sich die Fermentation ab etwa 2 bis 3 Wochen deutlich, danach nehmen die Bakterien nur noch langsam zu oder bleiben stabil.

Woran erkenne ich, dass das Sauerkraut fertig ist?
Eigentlich entscheidest du das selbst nach deinem Geschmack. Meist ist es fertig, wenn der Kohl von leicht grün zu einem hellen Beige wechselt und der Geschmack von salzig zu angenehm sauer wird. Je länger es fermentiert, desto intensiver wird die Säure.
In wärmeren Regionen fermentiert Sauerkraut schneller. Ich probiere deshalb schon nach 3 Tagen (weil ich in den Tropen lebe) und dann täglich, bis mir der Geschmack passt. Bei idealen Temperaturen von 18 bis 22 °C dauert die Fermentation oft mindestens zwei Wochen.
Wie lange hält selbstgemachtes Sauerkraut?
Richtig zubereitet (mit sauberem Equipment), luftdicht im Kühlschrank (oder kühlem Keller) gelagert, nur mit sauberen Utensilien entnommen und vollständig unter der Lake aufbewahrt, hält selbstgemachtes Sauerkraut 6 Monate oder länger.
Achte auf Anzeichen von Verderb: Wenn es faulig riecht, matschig oder schleimig wird, sich verfärbt oder rosa bzw. schwarzer Schimmel sichtbar ist, sollte es entsorgt werden. Weißer Schimmel auf der Oberfläche ist meist unbedenklich und kann einfach entfernt werden.
Ich empfehle nicht, Sauerkraut einzufrieren, da dies die Konsistenz und die probiotische Wirkung beeinträchtigen kann.

Serviervorschläge
Dieses einfache Sauerkraut-Rezept ist eine vielseitige Beilage und passt super zu:
- Veganer Bratwurst oder Schnitzel – pur, im Brötchen oder mit Kartoffelpüree
- Bratkartoffeln
- Klöße oder Pierogi – wie Schupfnudeln oder Gnocchi
- Brot, veganer Grilled Cheese, Burger, Hotdog oder Wraps. Auch lecker auf Avocado-Toast.
Außerdem kannst du Sauerkraut nutzen, um „schwere“ Hauptgerichte wie Pilzstroganoff oder vegane Mac ’n’ Cheese aufzupeppen, es in Suppen und Eintöpfe geben oder als Beilage zu Gemüsebratlingen, Blumenkohl-Bratlingen oder Taco-Cups genießen.
FAQs
Wie reinige und bereite ich die Utensilien für die Sauerkraut-Zubereitung vor?
Schneidebrett, Messer, Schüsseln: Mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen.
Gärgefäß oder Einmachglas: Gut ausspülen und anschließend reinigen – entweder mit kochendem Wasser ausspülen oder mit einer Essiglösung (1 Teil Essig auf 3 Teile Wasser) behandeln, danach nochmals ausspülen.
Alle Utensilien und Gläser vor der Verwendung vollständig trocknen lassen, um unerwünschtes Bakterienwachstum zu vermeiden.
Wie viel Salz muss ich für Sauerkraut verwenden?
Die Salzmenge hängt von der Fermentationstemperatur ab. Als grobe Richtlinie gilt: 2 % Salz bezogen auf das Gewicht des Kohls. Genauer pro 1 kg Kohl:
- Bei 15–18 °C: 1,5 % (15 g/kg) – dauert 3–5 Wochen
- Bei 18–22 °C: 1,8–2,0 % (18–20 g/kg) – dauert 2–3 Wochen
- Bei 22–25 °C: 2,0 % (20 g/kg) – dauert 7–10 Tage
- Bei 25–28 °C: 2,2–2,5 % (22–25 g/kg) – dauert 3–6 Tage
- Über 28 °C: 2,5 % (25 g/kg) – dauert 2–4 Tage
Temperaturen über 28 °C lassen die Fermentation zu schnell ablaufen und können Geschmack und Konsistenz beeinträchtigen. Die richtige Salzmenge ist wichtig, um unerwünschtes Mikroben- oder Schimmelwachstum zu vermeiden und die Textur zu erhalten. Wer mag, kann mit pH-Streifen testen – ideal ist ein pH-Wert unter 4, am besten zwischen 3,5 und 3,8.
Mein Sauerkraut hat Schimmel – was nun?
Wenn Kohlstreifen während der Fermentation aus der Lake herausragen, kann sich an der Oberfläche Schimmel bilden. Meist ist das kein Problem – die obere Schicht kann einfach entfernt werden. Bei rosa oder schwarzem Schimmel solltest du jedoch sicherheitshalber alles entsorgen.

Tipps für selbstgemachtes Sauerkraut
Alles sauber halten: Damit sich keine Schimmel oder unerwünschten Bakterien bilden (siehe FAQs zur genauen Reinigung).
Kohl fein schneiden: Je feiner, desto besser. Ein Gemüsehobel oder die Reibe deiner Küchenmaschine spart viel Zeit.
Kohl unter der Lake halten: Alles sollte vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Falls nötig, mit 2 %iger Salzlake auffüllen (2 g Salz pro 100 ml Wasser, etwa 1 TL pro Tasse).
Genug Salz verwenden: Salz konserviert und unterstützt den Fermentationsprozess. (Siehe FAQs für das richtige Verhältnis.)
Regelmäßig probieren: Ab Tag 3 täglich kosten, bis dir der Geschmack gefällt. Ich mache oft zwei Gläser – eines für kürzere, eines für längere Fermentation.
Immer Nachschub haben: Bereite direkt zwei Gläser zu. Wenn das erste leer ist, kannst du gleich die nächste Runde starten und hast immer Sauerkraut im Haus.
Gläser nicht zu voll machen: Nur zu etwa ¾ füllen, damit beim Blubbern nichts überläuft.
Weitere Rezepte mit Kohl
- Vegane Kohlsuppe
- Vegane Kohlrouladen
- Coleslaw (veganer Krautsalat)
- Asia Nudelpfanne mit Gemüse
- Gyoza mit Gemüse
- Reispapier Dumplings
- Vegane Frühlingsrollen
- Chop Suey mit Gemüse

Sauerkraut selber machen
Video
Zutaten
- 1000 g Weißkohl (äußere Blätter bereits entfernt)
- 18 g Salz (siehe Anmerkungen)
- Ein paar Lorbeerblätter (optional)
- ½ TL ganzer Kümmel (optional)
Anleitungen
- Schau dir gerne das Video für eine visuelle Anleitung an.Achte zuerst darauf, dass alle Utensilien sauber sind (siehe FAQs).Äußere Blätter entfernen und ein Blatt beiseitelegen. Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
- Mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in sehr feine Streifen schneiden (ca. 3 mm). Kohl abwiegen, um die Salzmenge zu bestimmen (siehe Anmerkungen unten).
- Den geschnittenen Kohl mit Salz in eine große Schüssel geben. Mit sauberen Händen 5–10 Minuten kräftig durchkneten, bis der Kohl viel Flüssigkeit abgibt.Tipp: 10–15 Minuten ruhen lassen, dann lässt er sich leichter massieren.
- Kohl und Flüssigkeit in ein großes Einmachglas füllen. Mit einem Stößel oder ähnlichem fest nach unten drücken, bis alles bedeckt ist.Das Glas nicht zu voll machen, da sich der Inhalt beim Fermentieren ausdehnt.
- Gewürze wie Lorbeer, Kümmel oder Wacholder (optional) hinzufügen. Kohl mit einem sauberen Gewicht (z. B. Stein im Zipbeutel oder Fermentationsgewicht) beschweren. Das beiseitegelegte Kohlblatt als Abdeckung unter das Gewicht legen.
- Das Glas mit einem sauberen Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und mit einem Gummi fixieren (alternativ einen Gärdeckel mit Ventil verwenden). An einem kühlen, dunklen Ort (idealerweise bei 18–22 °C) für 2–3 Wochen fermentieren lassen (siehe Anmerkungen für Infos zu Temperatur und Fermentationsdauer).Täglich „aufstoßen“, um Gase entweichen zu lassen. Kohl nach unten drücken, damit er unter der Lake bleibt. Bei Bedarf mit 2 %iger Salzlake auffüllen. Eventuellen Schaum abschöpfen.
- Wenn der Geschmack passt, Deckel fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Optional: weitere 2–3 Wochen im Kühlschrank reifen lassen.
Anmerkungen
- Alle Utensilien – besonders das Einmachglas – gründlich reinigen. Einfach mit kochendem Wasser ausspülen und an der Luft trocknen lassen.
- Wichtig ist, dass der Kohl immer mit seiner eigenen Flüssigkeit (Lake) bedeckt ist, damit sich kein Schimmel bildet. Sollte dein Sauerkraut nicht genug Flüssigkeit abgeben, kannst du problemlos mit einer 2 %igen Salzlake auffüllen (2 g Salz auf 100 ml Wasser).
- Salz ist entscheidend für eine gelungene Fermentation und wirkt zusätzlich konservierend. Ich verwende am liebsten Meersalz oder Himalayasalz ohne Zusätze.
- Wie viel Salz verwenden? Die benötigte Menge hängt von der Umgebungstemperatur ab. Als Faustregel gilt: 2 % Salz bezogen auf das Gewicht des Kohls. Genauer pro 1 kg Kohl:
- 15–18 °C: 1,5 % Salz (15 g) – dauert 3–5 Wochen
- 18–22 °C: 1,8–2,0 % Salz (18–20 g) – dauert 2–3 Wochen
- 22–25 °C: 2,0 % Salz (20 g) – dauert 7–10 Tage
- 25–28 °C: 2,2–2,5 % Salz (22–25 g) – dauert 3–6 Tage
- Über 28 °C: 2,5 % Salz (25 g) – dauert 2–4 Tage
- Am besten direkt zwei Gläser Sauerkraut ansetzen. Das zweite lässt du etwas länger fermentieren und kannst dann vergleichen, welche Variante dir besser schmeckt. Sobald das erste Glas leer ist, startest du die nächste Runde – so hast du immer frisches Sauerkraut auf Vorrat.
- Zum Servieren schmeckt etwas geräuchertes Paprikapulver richtig lecker dazu.
- Rezept ergibt ca. 12 Portionen. Nährwerte beziehen sich auf eine Portion.
Die Nährwertinformationen sind ungefähre Angaben und wurden automatisch berechnet
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Super lecker! Ich habe nur vergessen rechtzeitig neues zu machen.
Das neue wird heute angesetzt und das alte sparsam rationiert. 😉
Das Rezept klingt super! Weisst Du ob es auch in der Schwangerschaft kompatibel ist und / oder hast Du Erfahrung mit pasteurisieren? Denn mit pasteurisieren sollte es sicher kein Problem sein.
Danke, freut mich, dass dir das Rezept gefällt! Grundsätzlich ist Sauerkraut in der Schwangerschaft unbedenklich, vor allem wenn es gekocht oder pasteurisiert ist. Frisch fermentiertes, also nicht erhitztes Sauerkraut enthält zwar viele gute Bakterien, kann aber – wie alle Rohprodukte – ein gewisses Risiko bergen. Wenn du es pasteurisierst oder gut durcherhitzst, ist es in der Regel völlig unproblematisch. Mit dem Pasteurisieren habe ich persönlich keine Erfahrung, aber es lässt sich zu Hause meist gut umsetzen, indem du das Sauerkraut in Gläsern erhitzt und luftdicht verschließt. 🙂
sehr gut beschrieben und leichter dadurch nachzumachen vielen Dank ein Glas steht bei mir im Schrank warte noch ein paar Tage
Wie schön, das freut mich sehr! 😊
Danke für dein liebes Feedback – und wie spannend, dass bei dir schon ein Glas im Schrank steht! Ich bin gespannt, wie es dir nach ein paar Tagen schmeckt. Viel Freude damit und liebe Grüße! 💛
Super Rezept. Ganz einfach erklärt, werde es ausprobieren..Danke .Wie lange ust es Altbar nach der gährung?LG Graziella
Hallo! Selbstgemachtes Sauerkraut kann bei richtiger Herstellung und Lagerung mehrere Monate haltbar sein. Nach der Fermentation sollte es in sauberen, luftdicht verschlossenen Gläsern im Kühlschrank oder an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt werden. So bleibt es etwa 3 bis 4 Monate genießbar.
Für eine längere Haltbarkeit kann das Sauerkraut nach der Fermentation erhitzt und eingemacht werden. Durch diesen Prozess bleibt es ungekühlt etwa ein Jahr lang haltbar. Wichtig ist, dass das Sauerkraut stets mit Flüssigkeit bedeckt ist und sauber gearbeitet wird, um eine optimale Haltbarkeit zu gewährleisten.
ich finde es suuper
Freut mich sehr. 🙂
Sehr einfach nachzumachen mit dieser ausführlichen Anleitung. Vielen Dank!
Hallo Doreen, es freut mich, dass die Anleitung hilfreich war! 😊
Bin gespannt
Danke für dieses Rezept. Klar und einfach zum nachmachen.
Super!!
Ich nehme Spitzkohl, der ist zarter und zum rohessen m.E. besser.
Danke für das gute Rezept! Sehr viele Hilfreiche Tips.
Sehr gerne! 🙂
LG, Ela
Das erste Mal Sauerkraut selber gemacht – war wirklich perfekt – kann gar nicht genug davon kriegen – schon das 2. Mal angesetzt!!!! Vielen Dank für die Tipps.
Habe ich das erste Mal gemacht – war sicher nicht das letzte Mal!!! Sauerkraut war total lecker – nicht zu sauer, einfach nur perfekt!!!!
Freut mich total. Danke für dein super Feedback. 🙂
Mein Opa hat früher immer selbst Sauerkraut gemacht. Leider hat er das Rezept mit ins Grab genommen. Aber von den Zutaten her kommt das hin. Ich werde es aufjedenfall probieren und vllt schaffe ich den Geschmack von damals. Könnte man das Rezept auch auf 20 Einmachgläser hoch rechnen? bzw wenn ich so ein Sauerkrauttopf habe?
VG Elias
Das klingt nach einer wunderbaren Erinnerung, Elias! 😊 Ja, das Rezept lässt sich problemlos hochrechnen – für 20 Einmachgläser oder einen großen Sauerkrauttopf kannst du einfach die Zutaten entsprechend multiplizieren. Achte darauf, dass der Kohl gut gestampft wird, damit genug Flüssigkeit austritt, und halte das Kraut immer unter der Lake, damit es optimal fermentiert. Viel Erfolg – vielleicht kommst du dem Geschmack von damals ja ganz nah! 😊
Habe das erste Mal nach deiner Anleitung Sauerkraut hergestellt. Dafür musste bei mir eine große, alte Blumenvase (in Form eines Zylinders) herhalten. Habe das Kraut mit einem vollen Einmachglas unter das Salzwasser gedrückt. Es war überhaupt nicht aufwendig. Habe das Kraut allerdings ca. 3 Wochen im kalten Keller stehen lassen. Sehr lecker, auch roh!
Sollte denn das Blatt zwischen dem Gärgewicht und dem Kraut auch komplett in der Salzlake sein? Schimmelt das Blatt oberhalb der Lake dann eventuell?
Danke schonmal!
Ja, das Blatt, das du unter das Gärgewicht legst, sollte möglichst komplett unter der Lake bleiben. Denn alles, was über der Lake liegt, kann mit der Luft in Kontakt kommen und dadurch leichter schimmeln – auch dieses einzelne Blatt.
Das Blatt dient als „Schutzschicht“, um die feinen Kohlstreifen darunter an Ort und Stelle zu halten. Wenn es nicht ganz untergetaucht ist, passiert nicht immer sofort etwas, aber das Risiko für Schimmel steigt deutlich.
Tipp:
Falls ein kleiner Teil doch herausschaut, kontrolliere täglich und entferne bei Bedarf alles, was seltsam aussieht oder riecht. Alternativ kannst du das Blatt etwas zurechtschneiden, damit es besser passt und komplett bedeckt bleibt.
Habe 3 halbvolle Gläser gemacht wegen austretender Gärflüssigkeit, weiterhin 3 % Salz zugegeben.
Alles nach Anleitung hergestellt. Jetzt bin ich gespannt wie das Ergebnis nach 10 Tagen ist.
Vielen Dank für tolle Rezepte. Sehr lecker und unkompliziert.
Hallo an euch Alle! Ich lege das gehobelte Kraut schichtweise in einen Gärtopf. Über jede Schicht etwas Salz, Kümmel, Wacholderbeeren und Loorbeerblätter.
Bei jeder Schicht mit voller Kraft niederdrücken.
Im warmen Raum ca. 3 Woche
stehn lassen. Wenn der Gärtopf zum
blubern aufhört ist das Sauerkraut fertig.
So meine Erfahrungen.
Leider wurde vergessen , dass bei der Fermentation die Lake austritt. Also es würde in diesem Kühlschrank die absolute Sauerei entstehen ….
Gruß ais München
A.F.
Vielleicht war in der Schüssel nich Rest vom Spüli.
Wer weiss!
Aber das es wenig Flüssigkeit abgibt, war bei mir auch so.
Nur weiss jemand wieviel Salz ins Wasser gehört, mit dem man das auffüllen soll?
Für die Salzlake zum Nachfüllen: auf 1 lt Wasse 2g Salz (2%-Lösung) nehmen
20 Gramm / 1 Liter ergibt 2 % tige Salzlösung…
Falsch