Diese knusprigen selbstgemachten Saatencracker sind von Natur aus glutenfrei und stecken voller pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und gesunden Fetten. Außerdem lassen sie sich mit einfachen Zutaten aus der Speisekammer ganz leicht zubereiten!

Wenn du das nächste Mal Lust auf Saatencracker hast, kannst du dir die teuren Varianten aus dem Supermarkt sparen und sie einfach selber machen. Diese knusprigen Cracker bestehen aus fünf verschiedenen Saaten. Leinsamen und Chiasamen sorgen für die nötige Bindung, während die Mischung reich an Ballaststoffen, gesunden Fetten und pflanzlichem Eiweiß ist und den Crackern ein köstlich nussiges Aroma verleiht. Der perfekte gesunde Snack für zwischendurch.
Noch besser: Die veganen Cracker lassen sich ganz einfach in nur einer Schüssel und mit minimalem Aufwand zubereiten – ganz ohne Kneten oder Ausrollen. Du kannst sie außerdem nach Belieben mit deinen Lieblingskräutern und Gewürzen verfeinern. Sie eignen sich ideal zum Vorbereiten und Einfrieren und bleiben in einem luftdichten Behälter bis zu 2 Wochen knusprig. Perfekt zu Dips wie Hummus, Suppen, Salaten und Snackplatten.
Suchst du noch mehr gesunde, vegane, glutenfreie Cracker? Dann probier auch meine Linsencracker, Kichererbsen-Cracker oder Keto-Cracker.

Die Zutaten
- Saaten: Neben ganzen Leinsamen und Chiasamen, die für die Bindung notwendig sind, enthält dieses Rezept für Saaten-Cracker auch Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Sesam. Alternativ kannst du auch Mohn, Schwarzkümmel oder Hanfsamen verwenden.
- Kichererbsenmehl: Es sorgt dafür, dass diese eiweißreichen Cracker glutenfrei und relativ kohlenhydratarm bleiben (nur 4.6 g net carbs pro Portion) und liefert gleichzeitig zusätzliches Protein sowie ein herzhaftes, leicht nussiges Aroma. Hafermehl, Buchweizenmehl oder eine glutenfreie Allzweck-Mehlmischung sollten ebenfalls funktionieren.
- Gewürze: Ich verwende Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Räucherpaprika, italienische Kräuter und etwas Salz. Die Gewürze lassen sich aber ganz einfach nach Geschmack anpassen.
- Wasser: Damit die Cracker-Masse zusammenhält.
Für die vollständige Zutatenliste, Mengenangaben, ausführliche Zubereitung und Nährwertinformationen bitte die Rezeptkarte unten lesen.

Rezeptvariationen
- Gewürze: Damit lassen sich die Cracker am einfachsten abwandeln. Zum Beispiel mit Currypulver, Taco-Gewürz, Za’atar, getrocknetem Rosmarin oder Thymian, Cayennepfeffer, Chilipulver usw.
- Käse: Für käsige vegane Cracker etwas Hefeflocken oder veganen Parmesan hinzufügen.
- Für süße Cracker: Die herzhaften Gewürze durch Kokosblütenzucker, Vanillepulver, Zimt, Pumpkin-Pie-Gewürz und/oder gehackte Trockenfrüchte wie Rosinen oder Cranberries ersetzen.
Saatencracker selber machen
- Den Ofen auf 175 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier (40 x 30 cm) auslegen. Das Backpapier leicht mit Olivenöl einfetten.
- Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Das Wasser hinzufügen und alles gründlich verrühren. Die Mischung 5 Minuten ruhen lassen, damit sie eindickt.


- Die Mischung mit einem Teigschaber gleichmäßig und etwa 3–4 mm dick auf dem Backblech verteilen.

- Die Saatencracker ca. 30 Minuten (je nach Ofen ±5 Minuten) im Ofen backen, bis die Ränder goldbraun sind und sich die Mitte fest anfühlt.
- Vollständig abkühlen lassen und anschließend in Stücke brechen. Genießen!
Top-Tipp: Die Cracker nach der Hälfte der Backzeit mit einem Messer einschneiden, damit sie sich später leichter auseinanderbrechen lassen.

Serviervorschläge
Genieße diese knusprigen, ballaststoffreichen Cracker zu Suppen und Eintöpfen, zerbröselt über Salaten, auf einer Snackplatte oder mit deinen Lieblingsdips und -aufstrichen, zum Beispiel:
- Hummus
- Baba Ganoush
- Guacamole
- Zwiebeldip
- Knoblauch-Bohnen-Dip
- Spinat-Artischocken-Dip
- Oliventapenade
- Avocado-Pesto (mit Gemüse)
- Käsealternativen (veganer Frischkäse, Ricotta-Ersatz, veganer Cheddar)
Süße Saatencracker passen hervorragend zu Kern- oder Nussmus, Fruchtaufstrich, selbstgemachtem Nutella und/oder frischem Obst.

Aufbewahrung
Aufbewahren: Die vollständig abgekühlten Saaten-Cracker in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur bis zu 2 Wochen aufbewahren. Ich lege gerne ein Stück Küchenpapier mit hinein – das nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und hält die Cracker schön knusprig. Im Kühlschrank halten sie sich sogar noch länger.
Einfrieren: Die Cracker in einem gefriergeeigneten, luftdichten Behälter bis zu 3 Monate einfrieren. Vor dem Verzehr einige Minuten bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
FAQs
Warum sind meine Saatencracker weich?
Möglicherweise hast du die Masse zu dick verteilt oder die Cracker nicht lange genug gebacken. Backe sie noch einige Minuten länger und lasse sie anschließend vollständig abkühlen.
Kann ich die Saaten ersetzen?
Abgesehen von den Leinsamen und Chiasamen, die für die Bindung notwendig sind, kannst du für dieses Rezept beliebige andere Saaten verwenden.
Was kann ich tun, wenn sie während der Aufbewahrung weich werden?
Backe sie einige Minuten im Ofen oder in der Heißluftfritteuse, damit sie wieder knusprig werden.
Brauche ich das Kichererbsenmehl?
Grundsätzlich kannst du Leinsamen-Cracker auch ohne Mehl zubereiten. Mir persönlich gefallen der Geschmack und das Gesamtergebnis mit Kichererbsenmehl jedoch besser.

Die besten Rezepttipps
- Genügend quellen lassen: So haben Leinsamen und Chiasamen ausreichend Zeit, das Wasser aufzunehmen und eine gelartige Masse zu bilden.
- Dünn und gleichmäßig verstreichen: Dadurch backen die Saatencracker gleichmäßig und werden schön knusprig. Ist die Schicht zu dünn, werden sie leicht brüchig und zu braun. Ist sie zu dick, werden sie nicht richtig knusprig.
- Das Backblech bei Bedarf drehen: So backen die Cracker gleichmäßig. Falls die Ränder schneller bräunen als die Mitte, diese einfach etwas früher vom Blech nehmen.
- Vollständig abkühlen lassen: Erst beim Abkühlen werden die Cracker richtig knusprig.
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Saatencracker Rezept
Video
Zutaten
- 120 g ganze Leinsamen
- 25 g Chiasamen
- 33 g Sonnenblumenkerne
- 33 g Kürbiskerne
- 33 g Sesam
- 50 g Kichererbsenmehl
- ½-¾ TL Salz
- ½ TL je Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, geräuchertes Paprikapulver und italienische Kräuter (oder Gewürze nach Wahl)
- 240 ml Wasser
Anleitungen
- Schau dir gerne das Video für eine visuelle Anleitung an.Den Ofen auf 175 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier (40 x 30 cm) auslegen. Das Backpapier leicht mit Olivenöl einfetten.
- Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Das Wasser hinzufügen und alles gründlich verrühren. Die Mischung 5 Minuten ruhen lassen, damit sie eindickt.
- Die Mischung mit einem Teigschaber gleichmäßig und etwa 3–4 mm dick auf dem Backblech verteilen.
- Die Saatencracker ca. 30 Minuten (je nach Ofen ±5 Minuten) im Ofen backen, bis die Ränder goldbraun sind und sich die Mitte fest anfühlt.Top-Tipp: Die Cracker nach der Hälfte der Backzeit mit einem Messer einschneiden, damit sie sich später leichter auseinanderbrechen lassen.
- Vollständig abkühlen lassen und anschließend in Stücke brechen. Genießen!
Anmerkungen
- Aufbewahren: Die vollständig abgekühlten Saatencracker in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur bis zu 2 Wochen aufbewahren. Ich lege gerne ein Stück Küchenpapier mit hinein – das nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und hält die Cracker schön knusprig. Im Kühlschrank halten sie sich sogar noch länger.
Die Nährwertinformationen sind ungefähre Angaben und wurden automatisch berechnet
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