Vegane Zucchini Brownies sind super schokoladig, weich und saftig. Das einfache Rezept ist rein pflanzlich, glutenfrei und richtig lecker. Perfekt zum Teilen mit Familie und Freunden und auch bei Kindern sehr beliebt.
Bevor du bei Zucchini in Brownies zurückschreckst, denk an Karottenkuchen – der ist schließlich auch super lecker. Nachdem ich einen saftigen Schokokuchen mit Zucchini gebacken habe, war klar: Dieses Gemüse eignet sich perfekt für fudgy Brownies mit intensivem Schokoladengeschmack (ohne Eier). Niemand wird merken, dass es drin ist.
Das Rezept kommt mit einfachen Zutaten aus, ist vegan, glutenfrei und ohne Mehl. Haferflocken, Nussmus und Kokosblütenzucker sorgen für einen herrlich schokoladigen Geschmack und mit optionalen Schokostückchen wird es noch besser. Alles einfach in den Mixer geben (oder in einer Schüssel verrühren), geraspelte Zucchini unterheben, backen und genießen.
Wenn du Lust auf weitere Brownie-Rezepte mit verstecktem Gemüse hast, probiere auch meine Süßkartoffel-Brownies, schwarze Bohnen-Brownies, gesunde Erbsen-Brownies und Kichererbsen-Brownies.
Brownie-Zutaten
Trockene Zutaten
- Haferflocken: Verwende fertiges Hafermehl oder mahle Haferflocken selbst in einer Kaffeemühle, Gewürzmühle oder einem leistungsstarken Mixer. Falls nötig, zu glutenfreien Haferflocken greifen.
- Süßungsmittel: Ich nehme Kokosblütenzucker, aber normaler Zucker oder Alternativen wie Erythrit funktionieren ebenfalls.
- Kakaopulver: Ungesüßtes Kakaopulver oder Backkakao verwenden. Letzteres ist etwas herber im Geschmack.
- Backtriebmittel: Für dieses Rezept ohne Eier kommen Backpulver und Natron zum Einsatz.
- Schokostückchen: Halbbittersorte, Zartbitter oder zuckerfreie Schokolade.
- Instant-Kaffeepulver (optional): Verstärkt den Schokoladengeschmack.
- Salz: Hebt das Aroma der Schokolade hervor.
Feuchte Zutaten
- Zucchini: Mittelgroß, ungeschält und geraspelt.
- Nussmus (oder Kernmus): Bringt cremige Konsistenz und Fett mit, z. B. Mandelmus, Cashewmus, Erdnussmus oder Sonnenblumenkernmus.
- Milch: Jede Sorte funktioniert. Ich verwende pflanzliche Milch wie Soja- oder Hafermilch. Dosen-Kokosmilch macht den Brownie besonders saftig.
- Vanilleextrakt: Am besten natürliche Vanille für intensives Aroma verwenden.

Variationen und Extras
- Für ölfreie Brownies: Die Schokostückchen kannst du durch gehackte Nüsse oder getrocknete Früchte wie Rosinen, Kirschen oder Cranberries ersetzen. Feuchte Früchte solltest du vermeiden.
- Aromen: Zum Beispiel Zimt, Muskatnuss, Orangenschale oder -extrakt.
- Proteinpulver: Ersetze ein paar Esslöffel Hafermehl durch Proteinpulver. Aber nicht zu viel, sonst werden die Brownies trocken.
- Toppings: Vor dem Backen kannst du etwas Nuss- oder Kernmus, Fruchtaufstrich oder vegane Karamellsauce daraufgeben oder die Brownies mit grobem Meersalz bestreuen.
- Zucchini Brownies mit Creme: Zum Beispiel mit Süßkartoffel-Creme von meinem Zucchini-Schokokuchen oder einer Schoko-Ganache wie bei meinem Avocado-Schokokuchen.
Die vollständige Liste der Zutaten, Maßangaben und Nährwertinformationen findest du unten im ausdruckbaren Rezept.

Zucchini Brownies selber machen – Schritt-Für-Schritt
- Eine Backform (meine misst 15 x 23 cm) mit Backpapier auslegen oder die Form mit veganer Butter oder Öl einfetten.
- Alle trockenen Zutaten (mit Ausnahme der Schokoladenstückchen) in einer Küchenmaschine (Zerkleinerer) oder einer großen Schüssel mixen.
- Die feuchten Zutaten hinzugeben und erneut mixen, bis der Teig klumpenfrei ist.
- Zum Schluss die Schokoladenstückchen dazugeben und mit einem Löffel umrühren.
- Den Teig in die Backform geben und weitere Schokoladenstückchen obendrauf verteilen.
- Etwa 35–40 Minuten backen. Für saftige Brownies eher 35 Minuten oder weniger, für kuchenartige eher 40 Minuten oder etwas länger. Die Backzeit hängt auch von der Formgröße ab. Nach 30 Minuten am besten mit einem Zahnstocher testen: Kommt er sauber oder leicht krümelig heraus, sind sie fertig. Ist er noch klebrig, brauchen sie mehr Zeit.
- Die Brownies vollständig abkühlen lassen. Sie werden fester, sobald sie abgekühlt sind und am zweiten Tag schmecken sie übrigens noch besser!
Serviervorschläge
Auch pur sind Zucchini Brownies mit Schokostückchen ein Genuss. Noch besser schmecken sie warm (20–40 Sekunden in der Mikrowelle) mit:
- Eiscreme (zum Beispiel veganes Erdbeereis, Erdnuss-Bananen-Eis oder Vanilleeis)
- Kokosschlagsahne und Beeren
- Fruchtkompott und veganer Sahne
Tipps für das beste Ergebnis
- Zucchini-Raspelgröße: Mittelgrob geraspelte Zucchini geben etwas Textur, feiner geraspelte „schmelzen“ fast im Teig. Einfach nach Vorliebe wählen.
- Zeit sparen: Mit einer Reibscheibe im Food Processor ist die Zucchini in Sekunden geraspelt.
- Nicht zu lange backen: Die Brownies garen durch die Resthitze noch etwas nach.
- Abkühlen lassen: Direkt aus dem Ofen sind sie noch weich und zerbrechlich, werden aber fester, sobald sie abgekühlt sind. Mindestens eine Stunde auskühlen lassen.


Weitere vegane Schokoladen-Rezepte
- 2-Zutaten Schokokuchen
- Vegane Schokotarte
- Käsekuchen Brownies
- Salted Caramel Brownies
- Mousse au Chocolat
Solltest du diese gesunden Zucchini Brownies ausprobieren, wäre es sehr nett von dir, wenn du mir unten einen Kommentar und eine Sternebewertung hinterlassen würdest. Gerne kannst du auch bei Instagram oder Facebook ein Bild posten und mich darin mit @elavegan und #elavegan verlinken, damit ich deinen Beitrag sehen kann.

Vegane Zucchini Brownies
Video
Zutaten
Trockene Zutaten:
- 135 g Haferflocken zu Mehl gemahlen (siehe Anmerkungen)
- 150 g Zucker nach Wahl (siehe Anmerkungen)
- 90 g vegane Schokoladendrops + mehr fürs Topping
- 50 g ungesüßtes Kakaopulver
- 1 TL Backpulver
- ¼ TL Natron
- ⅓ TL Salz
- 1 TL lösliches Kaffeepulver (optional)
Feuchte Zutaten:
- 200 g Zucchini gerieben
- 120 g Nussmus nach Wahl (siehe Anmerkungen)
- 60 ml pflanzliche Milch
- 1 TL Vanilleextrakt
Anleitungen
- Schau dir gerne das Video für eine visuelle Anleitung an.Eine Backform (meine misst 15 x 23 cm) mit Backpapier auslegen oder die Form mit veganer Butter oder Öl einfetten und den Ofen auf 180 Grad Celsius (Ober-Unterhitze) vorheizen.
- Alle trockenen Zutaten (mit Ausnahme der Schokoladendrops) in einer Küchenmaschine (Zerkleinerer) mixen.
- Die feuchten Zutaten hinzugeben und erneut mixen, bis der Teig klumpenfrei ist.
- Zum Schluss die Schokoladenstückchen dazugeben und mit einem Löffel umrühren.
- Den Teig in die Backform geben und weitere Schokoladenstückchen obendrauf verteilen.
- Etwa 35–40 Minuten backen. Für saftige Brownies eher 35 Minuten oder weniger, für kuchenartige eher 40 Minuten oder etwas länger. Die Backzeit hängt auch von der Formgröße ab. Nach 30 Minuten am besten mit einem Zahnstocher testen: Kommt er sauber oder leicht krümelig heraus, sind sie fertig. Ist er noch klebrig, brauchen sie mehr Zeit.
- Die Brownies vollständig abkühlen lassen. Sie werden fester, sobald sie abgekühlt sind und am zweiten Tag schmecken sie übrigens noch besser! Genießen!
Anmerkungen
- Zucker: Du kannst Kokosblütenzucker, Dattelzucker, Erythrit oder normalen Zucker verwenden.
- Haferflocken: Hafermehl kannst du ganz einfach selbst zu Hause herstellen, in dem du Haferflocken in einem Mixer oder in einer elektrischen Kaffee-/Gewürzmühle fein mahlst. Natürlich kannst du auch gekauftes Hafermehl verwenden.
- Nussmus: Du kannst Mandelmus, Cashewmus, Erdnussmus oder Sonnenblumenkernmus für eine nussfreie Version verwenden. Wenn du kein Nussmus hast, kannst du auch 60-70 g Öl verwenden.
- Aufbewahren: Die Brownies abgedeckt im Kühlschrank bis zu einer Woche lagern. Sie lassen sich auch einfrieren.
- Die Nährwertangaben beziehen sich auf einen von acht Brownies (1/8 des Rezeptes).
Die Nährwertinformationen sind ungefähre Angaben und wurden automatisch berechnet
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Hallo Ela, ich habe vor einer Woche diese Brownies zum ersten mal gebacken. Sie waren sehr lecker! Hier noch eine Verständnisfrage: wird die zucchini nun geraspelt und später eingerührt, oder wird sie gemixt? Beides zusammen macht für mich wenig Sinn, da man zum mixen ja grob geschnittene Zucchini nehmen kann… VG Anja
Hallo Anja,
du kannst die Zucchini entweder grob in Stücke schneiden und direkt mit den anderen feuchten Zutaten im Mixer pürieren (das geht am schnellsten), oder – falls du keinen Mixer hast – einfach reiben und dann mit den restlichen Zutaten vermengen. Beides funktioniert gut!
Liebe Grüße
Ela