Dieses Erdnusscurry ist eine aromatische Fusion aus afrikanischen, indischen und thailändischen Einflüssen. Ein geschmacksintensives Curry, das reichhaltig, cremig, wohltuend und in nur 30 Minuten ganz einfach zubereitet ist.

Einfache Curryrezepte sind echte Lebensretter, wenn man etwas Schnelles, Günstiges, Vorratsfreundliches und Flexibles braucht, das sich auch kurzfristig zubereiten lässt. Während ich bereits einige Lieblingsrezepte wie indisches gelbes Linsen-Dal und veganes Butter Chicken geteilt habe, kombiniert dieses cremige Erdnusscurry mehrere internationale Küchen und wird garantiert die ganze Familie begeistern.
Mit Erdnussmus, Kokosmilch, frischem Limettensaft, warmen Gewürzen und Currypulver entsteht eine perfekt ausgewogene, nussige Currysauce, die herrlich cremig ist, ganz ohne Milchprodukte. Außerdem eignet sich das Rezept ideal, um den Kühlschrank aufzuräumen und vorhandenes Gemüse zu verwenden. Ich habe es mit knusprigen Riesenbohnen und Reis kombiniert. Es ist super vielseitig, lässt sich gut vorbereiten und einfrieren.
Suchst du nach weiteren einfachen, fleischfreien Curryrezepten? Probiere mein Gemüsecurry mit Ananas, Kichererbsen-Auberginen-Curry oder Thai-Kokos-Curry-Suppe.

Die Zutaten und Alternativen
- Öl: Ich habe Kokosöl verwendet. Ein neutrales Öl wie Avocadoöl oder Olivenöl funktioniert ebenfalls.
- Aromaten: Frischer Knoblauch und Ingwer sorgen für eine intensivere, aromatischere Sauce. Notfalls kannst du auch Pulver verwenden, dann etwa ein Drittel der Menge.
- Karotte: Frisch und in feine Stifte geschnitten.
- Tomaten: Kirschtomaten oder alternativ Dosentomaten plus Tomatenmark für mehr Geschmackstiefe.
- Currypulver: Ein klassisches Currypulver reicht aus, egal ob mild, mittel oder scharf. Alternativ funktioniert auch Garam Masala. Rote Thai-Currypaste kann ebenfalls verwendet werden, dann die zusätzlichen Gewürze weglassen.
- Gewürze: Einfache Vorratsgewürze sorgen für viel Tiefe, darunter Kurkuma, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Koriandersamen, Zimt, Salz und schwarzer Pfeffer.
- Sojasauce: Nach Wunsch salzarm oder als glutenfreie Alternative Tamari oder Kokosaminos verwenden.
- Kokosmilch: Leichte Kokosmilch oder Vollfett für eine cremigere Variante. Wenn du keinen Kokosgeschmack magst, kannst du stattdessen Cashewcreme oder eine andere pflanzliche Alternative verwenden.
- Erdnussmus: Naturbelassenes Erdnussmus möglichst ohne Zucker oder Salz. Erdnussbutterpulver mit Wasser funktioniert ebenfalls gut und enthält weniger Fett und Kalorien.
- Zum Verfeinern: Ich verwende frischen Koriander und Limettensaft für Frische. Gehackte Erdnüsse (optional) sorgen für einen angenehmen Crunch.

Rezeptvariationen
- Mehr Schärfe: Chilipulver, Cayennepfeffer, Chiliflocken oder frische Chili hinzufügen.
- Mehr Gemüse: Dieses vegetarische Erdnusscurry lässt sich wunderbar mit Zwiebeln, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kürbis, Brokkoli, Zucchini, Paprika, Aubergine, grünen Bohnen, Spinat oder Grünkohl erweitern.
- Eiweiß: Riesenbohnen, Kichererbsen oder Linsen direkt in die Sauce geben oder mit Tofu oder veganen Hähnchenalternativen kombinieren.
Die vollständige Zutatenliste, Mengenangaben, die komplette Zubereitung und Nährwertangaben findest du wie immer unten im ausdruckbaren Rezept.
Erdnusscurry zubereiten – Schritt-für-Schritt
- Knoblauch schälen und fein hacken. Die Karotten in feine Stifte schneiden, entweder mit dem Messer oder einer Mandoline. Währenddessen das Öl in einem großen, schweren Topf oder in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.

-
Den Ingwer direkt in die Pfanne reiben, Knoblauch hinzufügen und etwa 1 Minute anbraten.

- Currypulver und alle Gewürze hinzufügen und etwa 30 bis 45 Sekunden anrösten, bis sie duften.
- Karotten und Tomaten dazugeben, dann Tomatenmark und Sojasauce einrühren und gut vermengen.
- Kokosmilch hinzufügen, dann das Erdnussmus und etwa 180 ml Wasser einrühren. Alles glatt und cremig rühren.

- Abdecken und 10 Minuten köcheln lassen. Falls nötig, mehr Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Währenddessen den Koriander fein hacken und unterrühren.

- Limettensaft hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Servieren und genießen.

Serviervorschläge
Ich habe dieses Erdnuss-Kokos-Curry mit Reis und knusprigen Riesenbohnen serviert, um mehr Eiweiß hinzuzufügen. Du kannst es aber auch so servieren:
- Getreide: Locker gekochter Reis, Basmatireis, Vollkornreis, Couscous oder Quinoa
- Nudeln: Als Beilage oder mit mehr Flüssigkeit als Erdnuss-Curry-Nudelsuppe
- Eiweiß: Zum Beispiel Tofu aus der Heißluftfritteuse, Tempeh, geröstete Kichererbsen, geröstete Linsen
- Brot: Brot oder Fladenbrot wie veganes Naan oder glutenfreies Pita
- Gemüse: Gerösteter Brokkoli, grüne Bohnen, Rosenkohl und mehr

Aufbewahrung
Kühlschrank: Abgekühlt in einem luftdichten Behälter 3 bis 4 Tage haltbar
Einfrieren: Am besten in gefriergeeigneten Behältern, Silikonformen oder Zip-Beuteln portionsweise einfrieren. Bis zu 3 Monate haltbar. Über Nacht im Kühlschrank auftauen
Aufwärmen: In der Mikrowelle in Intervallen oder im Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze erwärmen. Falls es zu dick ist, etwas Wasser, Brühe oder Kokosmilch hinzufügen

FAQs
Kann ich Erdnussbutterpulver verwenden?
Ich mache dieses cremige Erdnusscurry regelmäßig mit Erdnussbutterpulver. Dafür mische ich 90 g Pulver mit 180 ml Wasser und gebe es dann ins Curry. Am Ende der Kochzeit füge ich noch etwa 60 bis 70 ml Wasser hinzu, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Kann ich es schärfer machen?
Ja, einfach ein schärferes Currypulver verwenden oder zusätzlich Cayennepfeffer, Chiliflocken oder frische Chili hinzufügen.
Top Tipps
- Gewürze anrösten: Die Gewürze etwa 30 bis 45 Sekunden anrösten, bevor Flüssigkeit hinzugefügt wird, damit sich Aroma und Geschmack voll entfalten.
- Konsistenz anpassen: Für ein dickeres Curry länger köcheln lassen, mehr Erdnussmus hinzufügen oder einen Teil pürieren. Für ein dünneres Curry mehr Kokosmilch, Wasser oder Brühe hinzufügen.
- Abschmecken: Erdnussmus, Kokosmilch, Tomaten, Sojasauce, Limettensaft und Gewürze nach Geschmack anpassen.
- Reste einplanen: Dieses Curry schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, da sich die Aromen weiter entwickeln.

Weitere vegane Curry Rezepte
- Kartoffel-Curry mit grünen Bohnen
- Indisches grünes Linsen Dal
- Kitchari
- Süßkartoffel-Curry
- Bestes Rote Linsen Dal
- Indisches Kürbis-Curry
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Cremiges Erdnusscurry
Video
Zutaten
- 3 Knoblauchzehen
- 1 mittelgroße Karotte
- 100 g Kirschtomaten
- 1 EL Kokosöl
- 1 Stück Ingwer
- 1 TL Currypulver
- 1 TL Kurkumapulver
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 TL Paprikapulver
- 1 TL Koriandersamen
- 1/8-1/4 TL gemahlener Zimt
- 50 g Tomatenmark
- 2 TL Sojasauce oder Tamari/Kokosaminos
- 240 ml Kokosmilch aus der Dose light
- 90 g Erdnussmus siehe Anmerkungen
- 180 ml Wasser + mehr zum Verdünnen
- 4-6 Stängel frischer Koriander
- Salz & Pfeffer nach Geschmack
- Saft von 1 Limette
Anleitungen
- Schau dir gerne das Video für eine visuelle Anleitung an.Knoblauch schälen und fein hacken. Die Karotten in feine Stifte schneiden, entweder mit dem Messer oder einer Mandoline. Währenddessen das Öl in einem großen, schweren Topf oder in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
- Den Ingwer direkt in die Pfanne reiben, Knoblauch hinzufügen und etwa 1 Minute anbraten.
- Currypulver und alle Gewürze hinzufügen und etwa 30 bis 45 Sekunden anrösten, bis sie duften.
- Karotten und Tomaten dazugeben, dann Tomatenmark und Sojasauce einrühren und gut vermengen.
- Kokosmilch hinzufügen, dann das Erdnussmus und etwa 180 ml Wasser einrühren. Alles glatt und cremig rühren.
- Abdecken und 10 Minuten köcheln lassen. Falls nötig, mehr Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Währenddessen den Koriander fein hacken und unterrühren.
- Limettensaft hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit knusprigen Riesenbohnen servieren und genießen.
Anmerkungen
- Erdnussmus: Ich habe 90 g Erdnussbutterpulver mit 180 ml Wasser vermischt und in die Pfanne gegeben. Am Schluss nochmal ca. 60-70 ml Wasser dazugegeben.
- Das Rezept enthält weniger Kalorien und Fett, wenn man Erdnussbutterpulver verwendet.
Die Nährwertinformationen sind ungefähre Angaben und wurden automatisch berechnet
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