Schokolade selber machen in nur 10 Minuten: Für diese selbstgemachte Schokolade braucht man nur 3 Grundzutaten und die Zubereitung ist super einfach. Du kannst deine eigene vegane Milchschokolade oder Zartbitterschokolade herstellen, sie aromatisieren oder mit Toppings verfeinern.

Selbstgemachte Schokolade – Zartbitter oder „Vollmilch“
Es ist nichts Neues für mich, vegane Versionen meiner Lieblingssüßigkeiten wie Bounty-Riegel, Snickers, Gummibärchen und weiße Schokolade herzustellen. Und obwohl es relativ einfach ist, Zartbitterschokolade ohne Kuhmilch zu kaufen, ist der Verzicht auf Zusatzstoffe (Wachse, künstliche Zutaten, Konservierungsstoffe, Palmöl usw.) mit höheren Kosten verbunden. Gute vegane Milchschokolade zu finden, ist mancherorts immer noch schwierig – deshalb hier nun mein Rezept für selbstgemachte Schokolade.
Wie kann ich meine eigene Schokolade herstellen?
Traditionell ist die Schokoladenherstellung ein langer und komplexer Prozess, der das Fermentieren, Trocknen, Rösten und Mahlen/Conchieren der Kakaobohnen mit einem speziellen Werkzeug, dem Melanger, umfasst.
Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Mit dieser Anleitung kannst du in nur 10 Minuten Schokolade ohne Zusatzstoffe selber machen und ganz nach deinem Geschmack anpassen – perfekt für Riegel, Pralinen und mehr!
Auf der Suche nach weiteren veganen Süßigkeiten? Probiere gerne selbstgemachte Ferrero Rocher, Dattel-Snickers oder 2-Zutaten-Pralinen.

Die Zutaten
Nur drei einfache Zutaten bilden die Basis für selbstgemachte Schokolade.
- Kakaobutter: Kakaobutter in Lebensmittelqualität verleiht der selbstgemachten Schokolade das gleiche Mundgefühl wie hochwertige Schokolade und kann temperiert werden (damit sie nicht so leicht schmilzt). Kokosöl eignet sich jedoch auch.
- Kakaopulver: Ungesüßtes rohes Kakaopulver (engl. Cacao, ist weniger verarbeitet und enthält mehr Antioxidantien und Mikronährstoffe, hat aber einen bittereren Geschmack).
- Ahornsirup: Zum Süßen des Schokoladen-Rezepts (nach Geschmack). Agavendicksaft oder Honig (falls du nicht vegan bist) geht auch.
- Vanilleextrakt: (Optional) Verwende am besten reine, natürliche Vanille.
- Milchpulver: (Optional) Falls du vegane Vollmilchschokolade herstellen möchtest, kannst du zwei Esslöffel Kokosmilchpulver oder Sojamilchpulver hinzufügen.
Die vollständige Zutatenliste, die Maßangaben und die Nährwertangaben, findest du im untenstehenden Rezept.

Toppings und Aromen für selbstgemachte Schokolade
Es gibt zahlreiche optionale Zusätze (oder Toppings), mit denen ein Rezept für selbstgemachte Schokolade ergänzt werden kann. Dazu gehören:
- Aromen: Eine Prise Salz (perfekt zum Verstärken und Ausbalancieren des Geschmacks), Espressopulver, ölbasiertes Aromaextrakt (Minze, Orange, Vanille), Gewürze (Zimt, Kardamom, Chili), Orangenschale oder Nussmus (Erdnuss-, Mandel- oder Haselnussmus).
- Toppings & Mix-Ins: Nüsse/Samen, gepuffter Quinoa/Reis, Trockenfrüchte (z. B. Rosinen, Cranberries, Aprikosen), Bananenchips, kandierte Orangenschale, grobes Salz, zerbröselte Kekse (Oreos, Biscoff etc.), Kokosraspeln/-chips oder zerstoßene Zuckerstangen/Bonbons.

Schokolade selber machen – Schritt-für-Schritt
In nur drei einfachen Schritten kannst du zu Hause deine eigene Schokolade herstellen!
- Zunächst die Kakaobutter über einem Wasserbad unter häufigem Rühren schmelzen (bei großen Stücken die Kakaobutter vorher raspeln oder fein hacken). Sobald sie geschmolzen ist, vom Herd nehmen.
Um ein Wasserbad vorzubereiten, einige Zentimeter Wasser in einen kleinen bis mittelgroßen Topf geben, eine hitzebeständige Schüssel darüber stellen und darauf achten, dass das Wasser nicht mit der Schüssel in Berührung kommt, dann das Wasser bei mittlerer bis niedriger Hitze zum Köcheln bringen.
- Kakaopulver, Sirup und Vanilleextrakt (falls verwendet) einrühren und mit dem Schneebesen verrühren, bis die Masse klumpenfrei ist.
- Die selbstgemachte Schokoladenmischung in die Silikonform deiner Wahl gießen (ein Silikonspatel hilft dabei, alles aus der Schüssel zu bekommen) und im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen.
Anschließend die Schokolade aus der Form lösen und genießen!

Wie aufbewahren?
Die Reste können in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 2-3 Wochen oder im Gefrierschrank 3-4 Monate aufbewahrt werden. Ich empfehle, untemperierte Schokolade nicht bei Zimmertemperatur aufzubewahren, da sie leicht schmilzt.
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FAQs
Was ist der Unterschied zwischen dunkler Schokolade vs. Milchschokolade?
Zartbitterschokolade hat einen höheren Kakaoanteil (50 % und mehr), während in Milchschokolade (in der Regel 30-50 % Kakao) Milchpulver für eine besonders cremige Konsistenz sorgt.
Was bedeutet die Prozentangabe auf einer Tafel Schokolade?
Die Prozentangaben auf Schokoladentafeln geben an, wie viel Kakaomasse (in diesem Fall Kakaopulver – und Kakaobutter) in der Tafel enthalten ist. Eine Schokoladentafel mit 70 % Zartbitterschokolade beispielsweise enthält in der Regel 70 % Kakaoerzeugnisse und 30 % Zucker (mit Zusätzen wie Vanille oder Aromen). Eine Schokoladentafel mit 50 % Milchschokolade enthält dagegen 50 % Kakao. Milchpulver, Zucker und andere Zutaten machen die anderen 50 % aus.
Warum hat sich meine Schokolade getrennt?
Überhitzung, kalte Zutaten und die Zugabe von Flüssigkeiten können dazu führen, dass die Schokolade sich trennt und eine körnige, pastöse, dicke Masse entsteht, statt einer glatten Schokolade.
In der Praxis hatte ich bei der Verwendung von Ahornsirup oder Agavendicksaft (bei Zimmertemperatur) bei der Herstellung von selbstgemachter Schokolade noch nie Probleme. Falls du jedoch dieses Problem hast: Erhitze den Sirup mit der Kakaobutter, füge keine Zutaten auf Wasserbasis hinzu und falls das nicht hilft, versuche beim nächsten Mal Puderzucker oder Erythrit in Pulverform.
Kann ich zersetzte Schokolade noch retten?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, zersetze Schokolade zu retten. Erstens kannst du versuchen, teelöffelweise zusätzliche Kakaobutter (oder pflanzliches Fett, wenn du welches hast) zu der Mischung hinzuzufügen.
Wenn sich die Schokolade getrennt hat, körnig oder pastös geworden ist, kannst du kochendes Wasser hinzufügen. Sobald ein bestimmter Wasseranteil erreicht ist, wird sich die Masse wieder zusammenfügen. Allerdings ist es dann am besten, sie als Schokoladensoße oder zum Beträufeln zu verwenden (oder für eine köstliche vegane heiße Schokolade), da sie dann nicht mehr fest wird.
Kann ich selbstgemachte Schokolade für Pralinen/Trüffel verwenden?
Ja, aber die Schokolade sollte vorher temperiert werden, vor allem wenn man nicht flexible Förmchen verwendet. Wie man Schokolade temperiert, kannst du in diesem Post nachlesen: Weiße Schokolade selber machen
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Rezept-Anmerkungen und Top-Tipps
- Poröse Utensilien sind zu vermeiden: In Holz und anderen porösen Materialien kann sich Feuchtigkeit festsetzen und dazu führen, dass sich die Schokolade zersetzt.
- Kakaobutter vs. Kokosnussöl: Letzteres macht die Schokolade weniger „samtig“ und cremig.
- Für aromatisierte Schokolade: Aromen erst zugeben, wenn die selbstgemachte Schokoladenmischung nicht mehr erhitzt wird.
- Für weiche Schokolade: Falls vorhanden, kannst du statt Kakaopulver, Kakaopaste verwenden, was einen großen Unterschied in der Konsistenz macht.
- Zum Verzieren der Schokolade: Gieße die geschmolzene Mischung in die Form deiner Wahl und streu die Zutaten (z.B. gehackte Nüsse) darüber, bevor sie fest wird.
- Zur Vermeidung von weißen Stellen/Flecken: Wenn die Schokolade zu schnell in den Kühlschrank gestellt wird, kann es zu weißen Stellen/Flecken auf der Schokolade kommen. Sie ist zwar genießbar, sieht aber nicht besonders schön aus. Daher sollte die Schokolade lieber erst eine Weile bei Zimmertemperatur abgekühlt werden.

Weitere vegane Rezepte für Süßigkeiten
- 3-Zutaten Puffreis
- Schokosalami (Dessert ohne Backen)
- Low Carb Schokokugeln
- Mousse au Chocolat (vegan)
- Avocado Schokopudding in 5 Minuten
- Schoko-Panna-Cotta aus 4 Zutaten
Wie du siehst, kannst du deine eigene vegane Schokolade problemlos selber machen. Solltest du dieses Rezept ausprobieren, wäre es sehr nett von dir, wenn du mir unten einen Kommentar hinterlassen würdest. Gerne kannst du auch bei Instagram oder Facebook ein Bild posten und mich darin mit @elavegan und #elavegan verlinken, damit ich deinen Beitrag sehen kann.

Schokolade selber machen
Video
Zutaten
- 40 g Kakaobutter (siehe Anmerkungen)
- 20 g Kakaopulver (ich habe holländisches alkalisiertes verwendet)
- 35 g Ahornsirup oder Agavendicksaft (Raumtemperatur, nicht kalt - siehe Anmerkungen)
- ½ TL Vanilleextrakt (optional)
Anleitungen
- Schau dir gerne das Video für eine visuelle Anleitung an.
- Zuerst die Kakaobutter über einem Wasserbad schmelzen (wenn sie in großen Stücken vorkommt, diese fein hacken) und dabei häufig umrühren. Sobald sie geschmolzen ist, vom Herd nehmen.

- Kakaopulver, Sirup und Vanilleextrakt (falls verwendet) dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren, bis die Masse klumpenfrei ist.

- Die Schokoladenmischung in eine Silikonform deiner Wahl gießen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank oder ca. 20 Minuten im Gefrierfach fest werden lassen.

- Anschließend die selbstgemachte Schokoladentafel aus der Form lösen und genießen!
Anmerkungen
- Kakaobutter: Kakaobutter verleiht der selbstgemachten Schokolade dieselbe zartschmelzende Konsistenz wie hochwertige Schokolade. Alternativ kannst du auch Kokosöl verwenden – die Schokolade wird dann jedoch weicher und schmilzt schneller.
- Süßungsmittel: Agavendicksaft oder Honig (falls du nicht vegan bist) geht auch.
- Optionale Zusätze: Ein paar Löffel Nüsse/Kerne, gepufftes Quinoa oder Rosinen/Trockenfrüchte zur selbstgemachten Schokolade geben.
- Für kohlenhydratarme (low-carb) Schokolade kannst du Erythrit-Puderzucker versuchen.
- Für vegane Vollmilchschokolade, ca. 2 Esslöffel Kokosmilchpulver (oder Sojamilchpulver) zu der Mischung hinzugeben.
- Reste kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 2-3 Wochen oder im Gefrierfach 3-4 Monate aufbewahren. Ich empfehle nicht, untemperierte Schokolade bei Zimmertemperatur zu lagern, da sie leicht schmilzt.
Die Nährwertinformationen sind ungefähre Angaben und wurden automatisch berechnet
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Hallo Ela, ich mache auch schon lange Schokolade selbst für Pralinen u.ä. und ich nehme Dattelsirup anstelle von Agavensirup, aber sonst auch so wie du sie machst. Nur dass ich immer noch gern Nussmus dazu mache: 20-30 gr selbstgemachtes reines Cashew-Mandelmus oder 3-Nuss-Mus(Mandel, Haselnüsse, Cashews), da ich die Schokolade gern milder und cremiger mag, das geht dann in Richtung „Milchschokolade“, nur ohne Milchpulver. 🙂 Die Schokolade ist etwas weicher, aber wird trotzdem noch fest. Cashews und Mandeln süßen ja auch, so dass man etwas weniger Sirup braucht. Ich nehme alle Zutaten in Bio-Rohkost-Qualität und achte darauf, dass die Temp. nicht über 42 Grad geht, das macht nicht nur geschmackstechnisch viel aus (Rohkost-Kakaobutter schmeckt anders!!), sondern es gibt auch keine Probleme mit Verklumpen o.ä. Im Wasserbad wirds schnell auch mal zu heiß, hab ich schon festgestellt und dann gibt es Konsistenzprobleme.
Ich merke auch immer wieder, dass ich von diesen Süßigkeiten viel weniger „brauche“, da genügt eine Praline o,ä.. Früher bei den nicht-veganen-und-industriezucker-Süßigkeiten konnte ich nie aufhören.. Aber man kann mit gutem Kakao, Datteln und Nüssen so extrem leckere Sachen zaubern, die zu dem noch richtig gesund sind. Klar, wesentlich teurer als der Billigsüßkram (sowieso dann in der Bio-Rohkost-Qualität), aber man braucht halt eben auch viel weniger, es schmeckt viel besser und befriedigt viel mehr – Genuß pur! – ich erlebe es nur als Gewinn 🙂 und ich liebe es neue Pralinen zu kreiieren 🙂
Wie schön, danke dir für diesen tollen Kommentar, liebe Hannah.
Das klingt richtig gut und macht direkt Lust, selbst wieder mehr mit eigener Schokolade zu experimentieren. Die Idee mit dem Nussmus ist super, genau so bekommt man diese milde, cremige Richtung ohne Milchpulver hin. Und ja, mit gutem Kakao, Datteln und Nüssen ist der Genuss einfach ein ganz anderer. Man braucht wirklich viel weniger und ist viel schneller zufrieden. Danke dir fürs Teilen deiner Erfahrungen und ganz viel Freude weiterhin beim Pralinen kreieren. 🙂
Hi,
ich habe das Rezept schon zwei mal gemacht. Beim ersten Mal hatte ich eine recht süße nicht feste durchsichtige Masse innerhalb der Schokolade. Ich glaube das war der Agavendicksaft, weil es beim 2.Mal besser geworden ist und ich da weniger Agavendicksaft rein habe. Liegt das vielleicht auch daran, dass es nicht richtig verrührt wurde? Hattest du damit schon erfahrungen gemacht?
Ich hätte noch eine frage bezüglich der Sojaschokolade? Wo kriegt man dafür das Sojapulver her? Ich habe sowas noch nie gesehen.
Ja, das kann tatsächlich am Agavendicksaft liegen. Wenn die Mischung nicht richtig emulgiert, trennt sich der Sirup manchmal leicht von der Kakaobutter, was dann diese durchsichtige, weiche Schicht ergeben kann. Sehr gründliches Rühren hilft wirklich enorm, am besten direkt nach dem Schmelzen, solange alles warm und flüssig ist.
Zum Sojapulver: Du könntest stattdessen auch Kokosmilchpulver oder ggf. Haferdrink Pulver nehmen. Beides bekommst du recht einfach online. 🙂
Liebe Ela, ich bin mittlerweile mit deiner Hilfe in die Schokoladenproduktion eingestiegen und ich muss sagen, es klappt hervorragend. Der Geschmack, wenn sie aus dem Kühlschrank kommt, ist phänomenal. Da ich nur Bioprodukte verwende, ist es, glaube ich, nicht günstiger als gekaufte Bioschokolade, aber es schmeckt unschlagbar gut.
Ich nehme 80 gr Schokobutter, 1/2 Tl Vanille und 40 gr Kakao und esse sie immer zusammen mit Datteln. Ein Genuss.
Liebe Christiane, wow, wie schön zu lesen – das freut mich total! 🥰
Ich finde es großartig, dass du dich mit so viel Freude ans Selbermachen gewagt hast. Dass du nur Bioprodukte verwendest, macht deine Schokolade nicht nur besonders hochwertig, sondern auch richtig bewusst. Klar, vielleicht nicht unbedingt günstiger – aber dafür steckt so viel mehr Liebe und Qualität drin. Und das schmeckt man einfach, oder?
Deine Kombination klingt super! 😋 Vielen Dank fürs Teilen! Ganz liebe Grüße und weiterhin viel Freude beim Naschen und Experimentieren, Ela 💛
Hallo Ela, vielen Dank für das Rezept. Ich habe heute alle Zutaten erhalten, um die Schokolade selber herzustellen. Meine Absicht ist es, 100 %Igel Schokolade herzustellen, da ich sie immer mit Datteln zusammen esse und diese Kombi absolut liebe. Auf der Zutatenliste, der von mir favorisierten Schokolade steht Kakaomasse, Kakaobutter, Bourbon Vanille gemahlen und das ist alles. Denkst du, dass es unbedingt erforderlich ist, den Sirup Anteil durch etwas anderes zu ersetzen?
Hallo Christiane, wenn du den Sirup weglässt, fehlt nicht nur die Süße, sondern die Masse wird auch viel zu dick (es sei denn, du verwendest dann weniger Kakaopulver) und hat zu wenig Volumen. Du müsstest dann etwas mehr Kakaobutter oder Nussmus hinzufügen, damit die Masse nicht zu dick wird.
LG, Ela
Vielen Dank für das Rezept, will ich in den nächsten Tagen probieren und habe auch schon Kakao, Kakaobutter und Vollmilchpulver besorgt. Allerdings würde ich die Schokolade gerne komplett ungesüßt machen. Geht das auch.
Liebe Grüße
Petra
Hallo Petra, du kannst die Schokolade auch ohne flüssiges Süßungsmittel wie Ahornsirup zubereiten – wichtig ist nur, die fehlende Menge (ca. 35 g) durch etwas anderes auszugleichen, damit die Konsistenz stimmt. Sehr gut eignen sich dafür z. B. Erdnussmus, Mandelmus oder Cashewmus – einfach die gleiche Menge statt Sirup verwenden.
Wenn du trotzdem eine gewisse Süße möchtest, könntest du z. B. eine kleine Menge Xylit-/ oder Erythrit-Puder hinzufügen. Bei Stevia am besten nur eine winzige Menge, da es sehr intensiv süßt.
Wichtig ist nur, dass du den flüssigen Anteil ersetzt, damit die Schokolade am Ende schön zartschmelzend bleibt 🙂
Liebe Grüße,
Ela
Vielen Dank für die schnelle Antwort, liebe Ela. Wenn ich das richtig interpretiere, müsste statt Ahornsirup doch auch ein Nussöl gehen oder. Oder vielleicht einfach etwas mehr Kakaobutter?
Nochmal liebe Grüße
Petra
Hallo Petra, du kannst es einfach probieren. Ich habe das noch nicht getestet.
LG, Ela
ich probiers aus und berichte dann hier.
Bis dahin…
Klingt gut, ich drücke die Daumen. 🙂
Hallo Ela,
nur habe ich die Schokolade gemacht und dabei einfach etwas mehr Kakaobutter rein gemacht (etwa die Menge, die das Süßungsmittel ausgemacht hätte). Hat super, Geschmack und Konsistenz grundsätzlich gut. Ich habe aber das Gefühl das Kakaopulver auf der Zunge zu fühlen. Hab ich da was falsch gemacht?
Grüße an alle
Petra
Hi Petra, es freut mich, dass der Geschmack und die Konsistenz gut ist. Ich denke mal das Problem ist, dass sich Kakaopulver nicht in Fett auflöst – es verteilt sich nur.
Das heißt: Wenn du Kakaopulver in geschmolzene Kakaobutter gibst, vermischt es sich fein (wenn du gut rührst), aber es geht keine echte Lösung ein wie Zucker in Wasser. Es bleibt eine suspendierte Mischung – winzige Kakao-Partikel schweben sozusagen im Fett.
Wenn es nicht fein genug verteilt ist (also zu wenig gerührt oder die Butter zu kalt), bilden sich Mikroklümpchen. Oder das Pulver ist nicht fein gemahlen genug, dann spürst du’s stärker auf der Zunge.
Was kannst du tun?
– Sieb das Kakaopulver vorher, damit keine Mini-Klümpchen entstehen.
– Rühre gründlich, solange die Kakaobutter warm & flüssig ist – evtl. sogar mit einem kleinen Handmixer oder Schneebesen.
– Optional: 1 TL Lecithin hilft, das Fett und den Kakao zu verbinden – ist z. B. auch in vielen Tafelschokoladen drin.
LG, Ela
Sorry, dass ich immer auf diesen Beitrag antworte, aber bei den neueren ist kein Antworten Button. Das mit dem Lecithin probiere ich aus, denn gerührt habe ich sehr gründlich, da war nicht das kleinste Klümpchen.
Ich melde mich dann wieder, wenn ich dazu gekommen bin, das auszuprobieren.
LG Petra
Wahnsinnig toll vielen Dank!
Sehr gerne! 😊 Viel Spaß beim Genießen! 💛
Hallo, ich möchte Dein Rezept gerne mit Kokosblütenzucker oder Dattelzucker anstatt Ahornsirup probieren. Wieviel Gramm soll ich davon hinzufügen? Den Zucker könnte man pulverisieren damit er sich besser löst.
Danke für Deine Rückmeldung.
Gruß Sandra
Hallo Sandra, ich würde es mal mit 30 g oder einfach nach Geschmack versuchen.
LG, Ela
Oh my Goodness!
Im Rezept sind keine mengen angaben
Die Mengenangaben stehen natürlich wie immer in der Rezeptkarte. 🙂
Huhu, ich habe den Ahornsirup durch Dattelpaste (Datteln in heißem Wasser einweichen, pürieren, passieren) ersetzt und es hat super geklappt. Einen Teil der Schoki habe ich mit gepufftem Quinoa verrührt, Danke für das Rezept und die Inspiration!
Das ist ja super! Vielen Dank für dein hilfreiches Feedback, liebe Steffi. 🙂
Kann man statt Milchlpulver auch normale milch benutzen oder geht das nicht? Wir haben schon ein anderes Rezept mit Milchpulver ausprobiert und es wurde immer sehr klumpig.
Hi, nein, die Zugabe von Flüssigkeiten kann dazu führen, dass die Schokolade sich trennt und eine körnige, pastöse, dicke Masse entsteht, statt einer glatten Schokolade.
Hallo Ela, was ist der Grund das man bei Schokolade mit Kakaopulver flüssiges Süßungsmittel verwenden kann (z.B. Agavensirup) und bei weißer Schokolade nur pulverförmige (z.B. Puderzucker)?
Hi Stefan, du kannst auch Puderzucker in dunkler Schokolade verwenden. Beachte jedoch, dass du dann mehr Kakaobutter hinzufügen musst. Ansonsten wird die Masse durch das Kakaopulver, das in weißer Schokolade nicht enthalten ist, zu trocken.
Bei mir hats leider nicht geklappt. Mal abgesehen davon, dass es später geklumpt hat weil ich es zu heiß hab werden lassen, hat sich das Xylit einfach nicht aufgelöst… es war alles perfekt miteinander verbunden, bis auf das Xylit, das blieb bis zum Schluss so körnig. Müsste man das vielleicht zuerst in der heißen Kakaobutter schmelzen und danach erst vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten rein?
Warum verwendest du denn Xylit? Das steht nicht im Rezept und auch sonst habe ich diese Zutat nirgends erwähnt.
Hey, bei mir wird alles immer zu einer klumpigen Masse. Ich hab es jetzt zwei mal probiert, beim zweiten Mal habe ich sogar den Sirup erhitzt damit es nicht klumpt, mit dem selben Ergebnis. Was könnte ich noch falsch machen?
Kakaobutter erhitzen, alles zusammen kippen und dann fleißig rühren bringt leider nicht.
Welches Süßungsmittel verwendest du?
Hallo Ela,
Ich würde gerne Schokolade machen die eher in Richtung Vollmilch geht. Bei Kokos befürchte ich dass der Geschmack doch relativ stark beeinträchtigt wird. Gibt es auch Möglichkeiten Hafermilch oder Mandelmilch zu benutzen und so ein Pulver vielleicht auch irgendwie selbst herzustellen? Oder Brauch ich dafür diese Konzentrate. Bei Haferdrink habe ich das schon Mal gesehen, dass es das zum anrühren gibt. Also so Haferdrinkpulver, ist das dann die richtige Zutat?
Wenn sich das Hafermilchpulver vollständig auflöst, kannst du es bestimmt benutzen.
Kann ich statt Ahornsirup auch Apfel oder Birnendicksaft zum Süßen nehmen? Ich stelle grade auf regionale Zutaten um so gut es eben geht. Klar Kakaobutter und Kakao sind definitiv nicht regional. Aber hey, wer kann schon auf Schoki verzichten?
Hallo Janina, da bin ich ehrlicherweise etwas überfragt, da ich nicht weiß wie die Konsistenz ist? Eher dünnflüssig oder dickflüssig? Agavendicksaft sollte gut funktionieren. Je dicker der Sirup ist, desto besser klappt es auf jeden Fall. Es darf auf jeden Fall kein Wasser in die Mischung kommen. Falls du es ausprobierst mit dem Apfel- oder Birnendicksaft, dann am besten erstmal nur ganz wenig nehmen und langsam herantasten. 🙂
PS: Bitte gib dann Bescheid, ob es geklappt hat. 😀